Wie viel Leistung braucht meine Pumpe?
Eine Pumpe hebt Wasser auf eine bestimmte Höhe und überwindet dabei Reibung in den Leitungen. Die Energie, die dafür nötig ist, heißt hydraulische Leistung. Sie hängt nur von drei Größen ab: dem Förderstrom, der Förderhöhe und der Dichte der Flüssigkeit. Der Motor muss mehr leisten, weil Pumpe und Antrieb Verluste haben.
Der Rechner bestimmt die hydraulische Leistung nach P = ρ × g × Q × H und teilt sie durch den Gesamtwirkungsgrad. Für 10 Kubikmeter pro Stunde auf 20 Meter Förderhöhe sind das 0,545 Kilowatt hydraulisch. Bei 50 Prozent Wirkungsgrad nimmt die Pumpe 1,09 Kilowatt elektrisch auf.
Mit Betriebsstunden und Strompreis ergeben sich die laufenden Kosten. Bei 1.000 Stunden im Jahr und 30 Cent je Kilowattstunde sind das rund 1.090 Kilowattstunden oder 327 Euro. Zusätzlich zeigt der Rechner eine Motorgröße mit 20 Prozent Reserve als groben Anhalt.
Die richtige Pumpe finden
Die Förderhöhe ist mehr als der Höhenunterschied. Dazu kommen Reibungsverluste in Rohren, Bögen, Ventilen und Filtern sowie, wenn das Wasser unter Druck abgegeben werden soll, der gewünschte Ausgangsdruck. Ein bar entspricht etwa zehn Metern Förderhöhe. Bei langen, dünnen Leitungen können die Verluste größer sein als der Höhenunterschied.
Der Gesamtwirkungsgrad ist das Produkt aus Pumpen- und Motorwirkungsgrad. Kleine Garten- und Tauchpumpen erreichen oft nur 20 bis 40 Prozent, große Kreiselpumpen im optimalen Betriebspunkt 60 bis 80 Prozent. Prüfen Sie die Kennlinie des Herstellers: Sie zeigt, welchen Förderstrom die Pumpe bei welcher Förderhöhe liefert.
Eine überdimensionierte Pumpe arbeitet weit weg von ihrem besten Punkt, verbraucht unnötig Strom und verschleißt schneller. Wählen Sie die Pumpe so, dass der Betriebspunkt im mittleren Bereich der Kennlinie liegt. Bei schwankendem Bedarf sparen drehzahlgeregelte Pumpen deutlich Energie.
Für Teichpumpen gibt es den Teichpumpe-Rechner, für Rohrdurchmesser und Fließgeschwindigkeit den Durchfluss-Rechner. Wie sich der Wasserdruck mit der Höhe ändert, zeigt der Wasserdruck-Rechner. Für Trinkwasser- und Heizungsanlagen gehört die Auslegung in die Hand eines Fachbetriebs.
Tipps und typische Fehler
Pumpe auslegen.
- Förderhöhe: Mit Verlusten.
- Kennlinie: Prüfen.
- Nicht zu groß: Spart Strom.
- Regelung: Drehzahl.
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Häufige Fragen
Wie berechne ich die Leistung einer Pumpe?
P = Dichte × Erdbeschleunigung × Förderstrom × Förderhöhe ÷ Wirkungsgrad.
Was ist die Förderhöhe?
Höhenunterschied plus Reibungsverluste plus gewünschter Ausgangsdruck in Metern Wassersäule.
Welchen Wirkungsgrad haben Pumpen?
Kleine Pumpen oft 20 bis 40 Prozent, große 60 bis 80 Prozent.
Was zeigt die Pumpenkennlinie?
Welchen Förderstrom die Pumpe bei welcher Förderhöhe liefert.
Wie viel Förderhöhe entspricht 1 bar?
Etwa 10 Meter Wassersäule.
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Rechtlicher Hinweis: Die Mengen und Werte sind Richtwerte für die Planung und keine Statik-, Brandschutz-, Elektro- oder Energieberatung. Tragende Bauteile sowie Elektro-, Gas- und Heizungsarbeiten gehören in die Hand von Fachplanern und zugelassenen Fachbetrieben. Herstellerangaben und geltende Vorschriften gehen vor.
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