Stand: Gesetzeslage 2026. Gesetzliche Werte ändern sich. Prüfen Sie im Zweifel die aktuellen Angaben der zuständigen Stelle.
Was kostet der Maler?
Malerbetriebe rechnen Anstriche meist nach Quadratmetern ab. In den Preis fließen Abdecken, kleine Ausbesserungen, Material und in der Regel zwei Anstriche ein. Um ein Angebot einschätzen zu können, brauchen Sie die Fläche. Der Rechner ermittelt sie aus den Raummaßen und zieht Fenster und Türen ab.
Ein Raum von 5 × 4 Metern mit 2,5 Metern Höhe hat 45 Quadratmeter Wandfläche. Abzüglich 4 Quadratmetern für Fenster und Tür bleiben 41, mit der Decke 61 Quadratmeter. Bei 12 Euro je Quadratmeter kostet der Anstrich 732 Euro.
Weil Handwerkerleistungen in der Wohnung steuerlich begünstigt sind, zeigt der Rechner auch den Arbeitsanteil und die mögliche Steuerermäßigung. Bei 70 Prozent Lohnanteil sind das 512,40 Euro Arbeitskosten und 102,48 Euro, die direkt von der Einkommensteuer abgezogen werden können.
Angebote vergleichen und sparen
Die Preise schwanken stark. Für einen einfachen Anstrich glatter Wände in hellen Farben werden grob 8 bis 15 Euro je Quadratmeter verlangt, für Spachtelarbeiten, kräftige Farbtöne, Tapezieren oder schwierige Untergründe deutlich mehr. In Ballungsräumen liegen die Stundensätze höher als auf dem Land. Lassen Sie sich mehrere Angebote mit gleichen Leistungen geben.
Achten Sie darauf, wie gemessen wird. Manche Betriebe ziehen kleine Öffnungen wie Türen nicht ab, weil die Laibungen zusätzlich gestrichen werden müssen. Andere rechnen nach Stunden und Material. Fragen Sie, ob Abkleben, Möbelrücken, Abdeckarbeiten und Entsorgung enthalten sind. Pauschalpreise je Raum sind nur vergleichbar, wenn die Flächen bekannt sind.
Die Steuerermäßigung für Handwerkerleistungen nach § 35a EStG beträgt derzeit 20 Prozent der Arbeits-, Fahrt- und Maschinenkosten, höchstens 1.200 Euro im Jahr für alle Handwerkerleistungen zusammen. Material zählt nicht. Voraussetzung ist eine Rechnung mit ausgewiesenem Arbeitsanteil, die per Überweisung bezahlt wurde. Prüfen Sie den aktuellen Stand; Details zeigt der Handwerkerleistungen-Rechner.
Wer selbst streicht, braucht vor allem Farbe, Abdeckmaterial und Werkzeug. Die nötige Farbmenge berechnet der Wandfarbe-Rechner, Tapetenrollen der Tapeten-Rechner. Bei Mietwohnungen lohnt ein Blick in den Mietvertrag, bevor Sie Schönheitsreparaturen beauftragen, denn nicht jede Klausel ist wirksam.
Tipps und typische Fehler
Maler beauftragen.
- Angebote: Vergleichen.
- Leistungen: Klar beschreiben.
- Rechnung: Lohn getrennt.
- Überweisung: Für die Steuer.
Weitere Rechner: Bau & Handwerk
Häufige Fragen
Was kostet Streichen pro Quadratmeter?
Grob 8 bis 20 Euro je m² inklusive Material, je nach Region und Untergrund.
Kann ich Malerkosten von der Steuer absetzen?
Ja, 20 Prozent der Arbeitskosten, höchstens 1.200 Euro im Jahr.
Werden Fenster und Türen abgezogen?
Meist ja, kleine Öffnungen aber nicht immer; fragen Sie nach.
Was kostet es, eine Wohnung streichen zu lassen?
Für eine 80-m²-Wohnung grob 2.000 bis 5.000 Euro, je nach Umfang.
Lohnt sich selbst streichen?
Bei einfachen Anstrichen oft ja, bei Spachtelarbeiten eher der Fachbetrieb.
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Rechtlicher Hinweis: Die Mengen und Werte sind Richtwerte für die Planung und keine Statik-, Brandschutz-, Elektro- oder Energieberatung. Tragende Bauteile sowie Elektro-, Gas- und Heizungsarbeiten gehören in die Hand von Fachplanern und zugelassenen Fachbetrieben. Herstellerangaben und geltende Vorschriften gehen vor.
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