Wie viel Putz braucht die Wand?
Der Putzbedarf ergibt sich aus der Fläche, der gewünschten Schichtdicke und dem Material. Jede Putzart hat einen eigenen Verbrauch je Quadratmeter und Millimeter Dicke. Gipsputz ist am leichtesten mit etwa 0,9 Kilogramm, Zementputz am schwersten mit rund 1,6 Kilogramm je Millimeter. Der Rechner multipliziert diesen Wert mit der Dicke und der Fläche.
Für Innenwände wählt man meist Gips- oder Kalk-Gips-Putz, in Feuchträumen und im Sockelbereich Kalk-Zement-Putz. Außen verwendet man Kalk-Zement- oder Zementputz. Die Putzdicke beträgt innen 10 bis 20 Millimeter, außen 20 bis 25 Millimeter. Bei unebenen Wänden braucht man mehr Material als bei geraden.
Der Zuschlag von zehn Prozent berücksichtigt Verluste und Unebenheiten. Bei sehr unebenem Mauerwerk kann der Mehrverbrauch 20 bis 30 Prozent betragen. Der Rechner zeigt auch das Putzvolumen und die Zahl der Säcke.
Ausführung und Hinweise
Der Untergrund muss sauber, tragfähig und saugfähig sein. Glatte oder sehr saugende Flächen brauchen einen Haftgrund oder Spritzbewurf. Putzgrund, Eckschutzschienen und Armierungsgewebe an Übergängen und Ecken verhindern Risse. Lassen Sie den Putz vor dem Streichen ausreichend trocknen.
Maschinenputz wird mit Putzmaschinen aufgetragen und ist bei großen Flächen schneller. Handputz im Sackverfahren eignet sich für kleine Flächen und Ausbesserungen. Bei der Wahl der Putzart sind Feuchtigkeit, Wärmeschutz und Untergrund zu berücksichtigen. Außenputz benötigt Wetterschutz in der Abbindephase.
Der Rechner liefert Richtwerte. Die Produktinformation des Herstellers nennt den genauen Verbrauch und die Mindest- und Höchstdicken. Bei Sanierputz, Dämmputz oder Lehmputz gelten abweichende Werte.
Arbeiten an tragenden Teilen, an Fassaden mit Wärmedämmverbundsystem oder bei Asbestverdacht gehören in Fachhände. Eine kleine Probefläche hilft, Verbrauch und Verarbeitung vor dem Großeinkauf zu prüfen.
Zur Kontrolle der Menge hilft es, die Wandfläche genau auszumessen und Fenster und Türen abzuziehen. Größere Öffnungen über 2,5 Quadratmeter werden in der Praxis abgezogen, kleinere nicht, weil die Laibungen mit verputzt werden müssen. Bei Altbauten sollte man den Untergrund auf Feuchte und Salze prüfen, bevor man putzt, weil neuer Putz sonst Schaden nimmt.
Tipps und typische Fehler
Putz richtig planen.
- Haftgrund: Untergrund vorbereiten.
- Dicke: Nach Herstellerangabe.
- Trocknung: Vor dem Streichen abwarten.
- Probefläche: Verbrauch testen.
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Dieser Rechner hilft bei diesen und ähnlichen Fragen:
- Putz berechnen
- Putzverbrauch pro m2
- Gipsputz Menge
- Zementputz Verbrauch
- Putzmenge Wand
- Innenputz Bedarf
Häufige Fragen
Wie viel Putz pro m²?
Bei 15 mm Dicke etwa 14 bis 24 kg, je nach Putzart.
Wie dick ist Innenputz?
Meist 10 bis 20 Millimeter.
Wie viel Zuschlag brauche ich?
Etwa 10 Prozent, bei unebenen Wänden mehr.
Welcher Putz eignet sich fürs Bad?
Kalk-Zement-Putz, weil er feuchtebeständiger ist als Gipsputz.
Wie lange muss Putz trocknen?
Als Faustregel etwa einen Tag je Millimeter Dicke, Herstellerangabe beachten.
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