Wie viel Energie braucht ein Pool zum Aufheizen?
Wasser speichert sehr viel Wärme. Um einen Kubikmeter Wasser um ein Grad zu erwärmen, werden 1,163 Kilowattstunden benötigt. Ein Pool mit 30 Kubikmetern braucht für acht Grad Erwärmung also rund 280 Kilowattstunden Wärme, etwa so viel, wie ein Zwei-Personen-Haushalt in einem Monat an Strom verbraucht. Deshalb lohnt sich ein genauer Blick auf die Heiztechnik.
Pool-Wärmepumpen entziehen der Umgebungsluft Wärme und geben sie an das Beckenwasser ab. Ihre Effizienz wird mit der Leistungszahl COP beschrieben: Ein COP von 4 bedeutet, dass aus einer Kilowattstunde Strom vier Kilowattstunden Wärme werden. Im Sommer bei warmer Luft erreichen viele Geräte Werte von 4 bis 6, bei kühler Witterung deutlich weniger. Eine elektrische Direktheizung hat einen COP von 1.
Der Rechner berechnet die Wärmemenge für das Aufheizen, den Strombedarf und die Kosten. Aus der Heizleistung ergibt sich die Aufheizdauer ohne Verluste. Mit einem täglichen Wärmeverlust als Faustwert schätzt er außerdem, was das Halten der Temperatur pro Tag und über die Saison kostet.
Heizkosten im Pool senken
Die wirksamste Maßnahme ist eine Abdeckung. Der größte Teil der Wärme geht über die Wasseroberfläche verloren, vor allem durch Verdunstung, Wind und Abstrahlung in klaren Nächten. Eine Solarplane, eine Rollabdeckung oder eine feste Überdachung kann die Verluste stark verringern. Decken Sie den Pool besonders nachts und bei Wind ab, wenn niemand badet.
Lassen Sie die Wärmepumpe möglichst tagsüber laufen, wenn die Luft am wärmsten ist. Dann ist der COP am höchsten und der Strom aus einer eigenen Photovoltaikanlage oft verfügbar. Viele Poolbesitzer koppeln die Wärmepumpe an die PV-Anlage, um Überschussstrom zu nutzen. Eine Wunschtemperatur von 26 statt 28 Grad spart spürbar, weil die Verluste mit dem Abstand zur Außentemperatur steigen.
Die Größe der Wärmepumpe sollte zum Volumen passen. Zu kleine Geräte brauchen sehr lange zum Aufheizen und schaffen bei kühlem Wetter kaum die Verluste. Zu große Geräte takten häufig. Hersteller nennen meist Volumenbereiche für ihre Geräte, oft in Abhängigkeit davon, ob eine Abdeckung genutzt wird. Für Pools ohne Abdeckung wird eine höhere Leistung empfohlen.
Neben der Heizung verbraucht auch die Filterpumpe Strom, die täglich mehrere Stunden läuft; diese Kosten sind hier nicht enthalten. Das Wasservolumen und die Füllkosten berechnet der Pool-Rechner, die Kosten einer Wärmepumpe für das Haus der Wärmepumpen-Rechner. Wenn Sie den Wärmeverlust Ihres Pools genauer kennen möchten, messen Sie die Temperatur abends und morgens ohne Heizung.
Tipps und typische Fehler
Warm und günstig.
- Abdecken: Besonders nachts.
- Tagsüber: Höherer COP.
- 26 Grad: Statt 28.
- PV: Überschuss nutzen.
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Häufige Fragen
Wie viel kostet es, einen Pool zu heizen?
Für 30 Kubikmeter und 8 Grad Erwärmung mit einer Wärmepumpe mit COP 4 bei 35 Cent je Kilowattstunde etwa 24 Euro, dazu die täglichen Verluste.
Wie lange braucht eine Wärmepumpe zum Aufheizen?
Bei 9 Kilowatt Heizleistung und 30 Kubikmetern rund 4 Stunden je Grad ohne Verluste, in der Praxis länger.
Lohnt sich eine Poolabdeckung?
Ja, sie verringert Wärmeverluste durch Verdunstung und Abstrahlung deutlich und hält das Wasser sauberer.
Wie warm sollte ein Pool sein?
Viele empfinden 24 bis 28 Grad als angenehm; jedes Grad mehr erhöht die Heizkosten.
Kann ich den Pool mit Solar heizen?
Ja, Solarabsorber oder Solarplanen nutzen die Sonne direkt und sparen Strom, wirken aber nur bei Sonnenschein.
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