Haushalt & Energie

Notvorrat für den Haushalt berechnen

Geben Sie die Zahl der Personen und die gewünschte Vorratsdauer ein. Der Rechner zeigt, wie viele Liter Getränke und wie viel Kilogramm je Lebensmittelgruppe Sie bevorraten sollten.

Haushalt und Zeitraum
Das BBK empfiehlt einen Vorrat für zehn Tage.
Das BBK rechnet mit 2 Litern: 1,5 Liter zum Trinken und 0,5 Liter zum Kochen.
Ergebnis

Wie groß sollte ein Notvorrat sein?

Stromausfall, Hochwasser, Unwetter oder eine Versorgungsstörung können dazu führen, dass Geschäfte für einige Tage geschlossen bleiben oder die Wasserversorgung unterbrochen ist. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) empfiehlt deshalb, einen Vorrat an Lebensmitteln und Getränken für zehn Tage im Haus zu haben. So kann ein Haushalt eine Krise überbrücken, ohne einkaufen zu müssen.

Für eine erwachsene Person und zehn Tage nennt die Checkliste des BBK feste Mengen je Lebensmittelgruppe, die zusammen etwa 2.200 Kilokalorien pro Tag liefern. Dazu kommen 20 Liter Getränke, also zwei Liter pro Tag. Der Rechner multipliziert diese Mengen mit der Zahl der Personen und rechnet sie auf die gewünschte Vorratsdauer um.

Als Ergebnis sehen Sie die Getränkemenge, die Kilogramm je Gruppe, das Gesamtgewicht der Lebensmittel und wie viele Wasserkisten mit sechs Flaschen zu 1,5 Litern nötig sind. Die Mengen sind Richtwerte für Erwachsene. Kinder brauchen weniger Nahrung, Säuglinge, Schwangere, ältere und kranke Menschen dagegen besondere Lebensmittel, die Sie gezielt ergänzen sollten.

Mengeje Gruppe=Menge laut BBK-Checkliste⋅Personen⋅Tage10; Getra¨nke=Personen×Tage×Liter pro Tag\text{Menge}\quad \text{je}\ \text{Gruppe} = \frac{\text{Menge laut BBK-Checkliste} \cdot \text{Personen} \cdot \text{Tage}}{10};\ \text{Getränke} = \text{Personen} \times \text{Tage} \times \text{Liter pro Tag}

Beispiel: Für zwei Personen und zehn Tage braucht ein Haushalt 40 Liter Getränke, das sind fünf Kisten mit je sechs Flaschen zu 1,5 Litern. Dazu kommen 7 kg Getreideprodukte wie Brot, Nudeln, Reis oder Kartoffeln, 8 kg Gemüse und Hülsenfrüchte, 5 kg Obst und Nüsse, 5,2 kg Milch und Milchprodukte, 3 kg Fisch, Fleisch und Eier sowie 0,714 kg Fette und Öle. Zusammen sind das rund 28,9 kg Lebensmittel.

Notvorrat anlegen und pflegen

Bevorraten Sie vor allem Lebensmittel, die Sie ohnehin gern essen und die lange haltbar sind, ohne gekühlt werden zu müssen: Konserven, Nudeln, Reis, Haferflocken, Zwieback, H-Milch, Hülsenfrüchte, Nüsse und Trockenobst. Achten Sie darauf, dass sich ein Teil auch ohne Kochen essen lässt, denn bei einem Stromausfall funktionieren Elektroherd und Mikrowelle nicht.

Nach dem Prinzip des lebenden Vorrats werden die Vorräte in den Alltag eingebunden: Neue Einkäufe kommen nach hinten ins Regal, ältere werden zuerst verbraucht. So läuft nichts ab, und der Vorrat bleibt frisch. Notieren Sie Mindesthaltbarkeitsdaten auf einer Liste oder direkt gut sichtbar auf den Verpackungen.

Neben Lebensmitteln gehören weitere Dinge in die Vorsorge: ein batteriebetriebenes oder Kurbelradio, Taschenlampen, Ersatzbatterien, Kerzen, Streichhölzer, eine Hausapotheke mit persönlichen Medikamenten, Hygieneartikel und etwas Bargeld. Für Haustiere sollten Futter und Wasser ebenfalls bevorratet werden. Wer einen Campingkocher nutzt, darf ihn nur im Freien oder in gut belüfteten Bereichen betreiben.

Die vollständige Checkliste und weitere Hinweise finden Sie beim BBK. Wie viel Sie im Alltag trinken sollten, berechnet der Trinkmenge-Rechner, Portionsgrößen für Mahlzeiten der Portionen-Rechner. Eine finanzielle Reserve für unerwartete Ausgaben plant der Notgroschen-Rechner. Wer regelmäßig Medikamente braucht, sollte mit der Arztpraxis klären, wie ein Vorrat sinnvoll angelegt werden kann.

Tipps und typische Fehler

Gut vorbereitet.

  • Wasser: 2 Liter pro Tag.
  • Kalt essbar: Ohne Strom.
  • Rotation: Älteres zuerst.
  • Extras: Radio, Lampe, Medikamente.

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Häufige Fragen

Wie viel Wasser braucht man im Notfall?

Das BBK empfiehlt zwei Liter pro Person und Tag, davon 1,5 Liter zum Trinken und 0,5 Liter zum Kochen.

Für wie viele Tage sollte man vorsorgen?

Das BBK empfiehlt einen Vorrat für zehn Tage.

Welche Lebensmittel eignen sich für den Notvorrat?

Lange haltbare Lebensmittel ohne Kühlung, etwa Konserven, Nudeln, Reis, Hülsenfrüchte, Zwieback, Nüsse und H-Milch.

Welche Getränke eignen sich für den Vorrat?

Vor allem Mineralwasser; auch Fruchtsäfte und andere länger haltbare Getränke zählen zur Menge.

Wie lagere ich den Notvorrat richtig?

Kühl, trocken und dunkel, mit regelmäßigem Verbrauch und Nachkauf nach dem Prinzip des lebenden Vorrats.

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