Haushalt & Energie

Anzahl der Rauchmelder berechnen

Tragen Sie die Zahl Ihrer Schlafräume, Kinderzimmer, Flure und weiteren Räume ein. Der Rechner zeigt, wie viele Rauchmelder nötig und empfohlen sind und was sie kosten.

Räume und Ausstattung
In mehrgeschossigen Wohnungen zählt der Flur jeder Etage.
Zum Beispiel Wohnzimmer, Arbeitszimmer oder Gästezimmer; Küche und Bad meist nicht.
Geräte mit fest eingebauter 10-Jahres-Batterie und Qualitätszeichen.
Ergebnis

Wo sind Rauchmelder vorgeschrieben?

Rauchwarnmelder sind in allen Bundesländern Pflicht. Die Landesbauordnungen schreiben sie mindestens in Schlafräumen, Kinderzimmern und in Fluren vor, über die Rettungswege aus diesen Räumen führen. Einige Länder verlangen sie zusätzlich in allen Aufenthaltsräumen. Die genauen Vorgaben, wer für Einbau und Wartung zuständig ist, regelt die Bauordnung Ihres Landes.

Der Rechner zählt zunächst die Pflichträume: Schlafzimmer, Kinderzimmer und Flure. Auf Wunsch kommen weitere Aufenthaltsräume wie Wohn- oder Arbeitszimmer hinzu, was Fachleute generell empfehlen, weil Brände häufig dort entstehen. Küchen und Bäder werden meist ausgespart, weil Kochdunst und Wasserdampf Fehlalarme auslösen können.

Nach der Anwendungsnorm DIN 14676 überwacht ein Rauchmelder an der Decke einen Raum bis etwa 60 Quadratmeter. Für größere Räume gibt der Rechner je einen zusätzlichen Melder aus; bei sehr großen, verwinkelten oder hohen Räumen und in langen Fluren können mehr nötig sein. Mit dem Stückpreis berechnet er die Anschaffungskosten und die Kosten pro Jahr bei zehn Jahren Lebensdauer.

Rauchmelder=Schlafzimmer+Kinderzimmer+Flure (+weitere Aufenthaltsra¨ume)+zusa¨tzliche Melderfu¨r Ra¨ume u¨ber 60 m2\text{Rauchmelder} = \text{Schlafzimmer} + \text{Kinderzimmer} + \text{Flure}\,\left(+\text{weitere Aufenthaltsräume}\right) + \text{zusätzliche Melder}\quad \text{für}\ \text{Räume über}\,60\,m^{2}

Beispiel: Eine Wohnung hat zwei Schlafzimmer, ein Kinderzimmer, zwei Flure in zwei Etagen sowie Wohn- und Arbeitszimmer. Pflicht sind 2 + 1 + 2 = 5 Rauchmelder, mit den beiden weiteren Aufenthaltsräumen sind es 7. Bei 25 Euro pro Gerät kostet die Ausstattung 175 Euro, also 17,50 Euro pro Jahr bei zehn Jahren Lebensdauer.

Montage, Prüfung und Austausch

Rauchmelder gehören an die Decke, möglichst in die Raummitte und mit mindestens 50 Zentimetern Abstand zu Wänden, Balken und Leuchten. Rauch steigt nach oben und verteilt sich unter der Decke. In Fluren sollten die Melder so hängen, dass Rauch aus den angrenzenden Räumen schnell erkannt wird. Bei Dachschrägen und besonderen Deckenformen hilft die Montageanleitung des Herstellers.

Wählen Sie Geräte mit fest eingebauter Batterie, die etwa zehn Jahre hält, und mit einem anerkannten Qualitätszeichen. Funkvernetzte Melder lösen gemeinsam aus, sodass ein Brand im Keller auch im Schlafzimmer im Obergeschoss zu hören ist. Das ist besonders in Einfamilienhäusern über mehrere Etagen sinnvoll.

Rauchmelder müssen regelmäßig, in der Regel einmal im Jahr, auf Funktion geprüft werden: Testknopf drücken, Raucheintrittsöffnungen auf Staub und Verschmutzung prüfen. In Mietwohnungen ist je nach Land der Eigentümer für den Einbau und oft auch für die Wartung zuständig. Nach etwa zehn Jahren oder bei Störungsmeldung sollten die Geräte ersetzt werden.

Rauchmelder sind nur ein Teil des Brandschutzes. Sinnvoll sind außerdem ein Feuerlöscher oder eine Löschdecke in der Küche und ein besprochener Fluchtweg für die ganze Familie. Die Wohnfläche Ihrer Räume berechnet der Wohnfläche-Rechner, die passende Versicherungssumme für den Hausrat der Hausrat-Versicherungssumme-Rechner und die Kosten eines Umzugs der Umzugskosten-Rechner.

Tipps und typische Fehler

Brandschutz zu Hause.

  • Decke: Raummitte.
  • Prüfen: Jährlich.
  • Funk: Bei mehreren Etagen.
  • Tausch: Nach 10 Jahren.

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Häufige Fragen

Wie viele Rauchmelder sind Pflicht?

Mindestens je einer in jedem Schlafraum, Kinderzimmer und Flur, der als Rettungsweg dient; manche Länder fordern mehr.

Gehört ein Rauchmelder in die Küche?

Meist nicht, weil Kochdunst Fehlalarme auslöst; dort eignet sich eher ein Hitzemelder.

Wie lange halten Rauchmelder?

In der Regel etwa zehn Jahre, danach sollten sie ausgetauscht werden.

Wer muss Rauchmelder in Mietwohnungen einbauen?

In den meisten Ländern der Eigentümer; wer die Wartung übernimmt, ist je nach Land unterschiedlich geregelt.

Was tun bei einem Fehlalarm?

Melder prüfen, Staub entfernen und bei wiederholten Fehlalarmen austauschen; Ursachen sind oft Dampf oder Staub.

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