Stand: Gesetzeslage 2026. Gesetzliche Werte ändern sich. Prüfen Sie im Zweifel die aktuellen Angaben der zuständigen Stelle.
Wie viel Strom darf ich entnehmen?
Die C-Rate beschreibt, mit welchem Strom ein Akku im Verhältnis zu seiner Kapazität belastet werden kann. 1C bedeutet einen Strom, der den Akku rechnerisch in einer Stunde entlädt, bei 2.200 Milliamperestunden also 2,2 Ampere. Ein Akku mit 25C darf demnach dauerhaft mit 55 Ampere belastet werden. Den Strom als Vielfaches der Nennkapazität anzugeben, ist in der Batterietechnik üblich; die Norm IEC 61434 nutzt dafür den Bezugsstrom It.
Viele Hersteller geben zusätzlich eine Burst- oder Spitzen-C-Rate an, die nur für wenige Sekunden gilt, etwa beim Start oder bei Vollgas-Manövern. Der Rechner zeigt beide Ströme sowie Nennspannung und Energieinhalt in Wattstunden, die etwa für Flugreisen und Ladegeräte wichtig sind. Gerechnet wird mit der Nennspannung von 3,7 Volt pro Zelle.
Tragen Sie den mittleren Strom Ihres Antriebs ein, schätzt der Rechner die Flugzeit. Dabei wird nur der nutzbare Anteil der Kapazität verwendet, standardmäßig 80 Prozent, damit der Akku nicht tiefentladen wird. Liegt der mittlere Strom über dem zulässigen Dauerstrom, wird die Belastung rot markiert.
Akku richtig auswählen und schonen
Die aufgedruckten C-Raten sind Herstellerangaben und in der Praxis oft optimistisch. Wer den Akku dauerhaft an der Grenze betreibt, muss mit starker Erwärmung, Spannungseinbruch und kürzerer Lebensdauer rechnen. Eine bewährte Faustregel ist, den Dauerstrom nur zu etwa zwei Dritteln auszunutzen. Wird der Akku nach dem Flug deutlich wärmer als handwarm, ist er zu stark belastet.
Der mittlere Strom eines Modells liegt meist weit unter dem Spitzenstrom bei Vollgas. Am genauesten bestimmen Sie ihn über Telemetrie oder indem Sie nach dem Flug nachladen: Die geladene Menge in Milliamperestunden geteilt durch die Flugzeit ergibt den Durchschnitt. Für die Auslegung zählt dagegen der höchste Dauerstrom, den Motor und Regler ziehen.
LiPo-Akkus sollten nicht unter etwa 3,0 bis 3,3 Volt pro Zelle unter Last entladen werden; viele Regler schalten bei einer einstellbaren Grenze ab. Geladen wird mit einem Balancer-Ladegerät, standardmäßig mit 1C, sofern der Hersteller nichts anderes freigibt. Für Lagerung über längere Zeit ist eine Spannung von etwa 3,8 Volt pro Zelle üblich.
Beschädigte oder aufgeblähte Akkus gehören nicht mehr in den Betrieb und müssen fachgerecht entsorgt werden. Laden Sie in einem feuerfesten Behälter und nie unbeaufsichtigt. Die Energie in Wattstunden berechnet auch der Akku-Wattstunden-Rechner, die Flugzeit von Multicoptern der Drohne-Flugzeit-Rechner.
Tipps und typische Fehler
Akku schonen.
- Zwei Drittel: Dauerstrom.
- 80 %: Entladen.
- 1C: Laden.
- Lagern: 3,8 V pro Zelle.
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Häufige Fragen
Was bedeutet 25C bei einem LiPo?
Der Akku darf dauerhaft mit dem 25-Fachen seiner Kapazität in Ampere belastet werden.
Wie lange gilt die Burst-Rate?
Nur wenige Sekunden, je nach Hersteller etwa 5 bis 10 Sekunden.
Mit wie viel C lade ich einen LiPo?
Standardmäßig mit 1C, höher nur bei Freigabe durch den Hersteller.
Ist ein höherer C-Wert immer besser?
Nicht unbedingt, solche Akkus sind oft schwerer; er muss nur zum Strombedarf passen.
Wie messe ich den mittleren Strom?
Nachgeladene mAh durch Flugzeit teilen oder Telemetrie auswerten.
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