Haushalt & Energie

Heizkosten-Rechner: Heizarten im Vergleich

Geben Sie Wohnfläche, Wärmebedarf und Energiepreise ein. Der Rechner nennt die jährlichen Heizkosten Ihrer Heizart und stellt alle sechs Heizarten in einer Vergleichstabelle gegenüber.

Ihre Angaben
Gerundet nach den Gasverbrauchswerten des Heizspiegels 2026: niedrig 64/65, mittel 120/127, erhöht 194/220 kWh/m².
Optional, z. B. aus dem Energieausweis oder Ihrer Abrechnung. Bei 0 gilt der Richtwert.
Durchschnitt 2025 laut Heizspiegel 2026: 12,1 ct/kWh.
Durchschnitt 2025 laut Heizspiegel 2026: 9,4 ct/kWh. Ein Liter hat rund 10 kWh.
Durchschnitt 2025 laut Heizspiegel 2026: 7,0 ct/kWh. Ein kg hat rund 4,8 kWh.
Durchschnitt 2025 laut Heizspiegel 2026: 16,0 ct/kWh. Die Preise sind regional sehr verschieden.
Durchschnitt 2025 laut Heizspiegel 2026: 26,2 ct/kWh (Wärmepumpentarif).
Durchschnitt 2025 laut Heizspiegel 2026: 39,3 ct/kWh bei reiner Stromheizung.
Annahme. Moderne Brennwertkessel liegen meist im Bereich 90 bis 100 %, bezogen auf den Brennwert etwas darunter.
Annahme, ändern Sie den Wert nach Ihrer Anlage.
Annahme, ändern Sie den Wert nach Ihrer Anlage.
Fraunhofer ISE (2025): im Bestand im Mittel 3,4 bei Luft-Wasser- und 4,3 bei erdgekoppelten Anlagen.
Ergebnis

Stand: Gesetzeslage 2026. Gesetzliche Werte ändern sich. Prüfen Sie im Zweifel die aktuellen Angaben der zuständigen Stelle.

So werden die Heizkosten berechnet

Die Heizkosten hängen von drei Größen ab: dem Wärmebedarf des Hauses, der Effizienz der Heizung und dem Energiepreis. Der Wärmebedarf ergibt sich aus Wohnfläche mal Bedarf pro Quadratmeter. Eine Gas-, Öl- oder Pelletheizung braucht mehr Energie, als sie Wärme abgibt, und zwar um den Faktor eins geteilt durch den Wirkungsgrad. Eine Wärmepumpe holt Umweltwärme dazu und braucht je Kilowattstunde Wärme nur den Bruchteil eins geteilt durch die Jahresarbeitszahl an Strom. Fernwärme und Direktstrom werden ohne Umwandlungsverlust angesetzt.

Wa¨rmebedarf=Wohnfla¨che×Bedarf pro m2\text{Wärmebedarf} = \text{Wohnfläche} \times \text{Bedarf pro m}^{2}Energieeinsatz = Wa¨rmebedarf ÷ Wirkungsgrad (Wa¨rmepumpe: ÷ Jahresarbeitszahl)\text{Energieeinsatz = Wärmebedarf ÷ Wirkungsgrad (Wärmepumpe: ÷ Jahresarbeitszahl)}Heizkosten=Energieeinsatz⋅Energiepreis100\text{Heizkosten} = \frac{\text{Energieeinsatz} \cdot \text{Energiepreis}}{100}

Beispiel: Ein Haus mit 120 m² und 125 kWh/m² braucht 15.000 kWh Wärme. Mit Gas (92 %, 12,1 ct/kWh) sind es 16.304 kWh Energie und 1.972,83 € im Jahr. Heizöl (88 %, 9,4 ct) kostet 1.602,27 €, Pellets (85 %, 7,0 ct) 1.235,29 €. Die Wärmepumpe mit einer Jahresarbeitszahl von 3,4 und 26,2 ct/kWh Strom kommt auf 1.155,88 €. Fernwärme (16,0 ct) kostet 2.400 €, reiner Direktstrom (39,3 ct) 5.895 €.

Woher die Richtwerte stammen

Die Preise und Verbrauchswerte stammen aus dem Heizspiegel für Deutschland 2026 von co2online, der Heizkostenabrechnungen aus dem Jahr 2025 auswertet. Für Erdgas nennt er einen niedrigen Verbrauch von 64 bis 65, einen mittleren von 120 bis 127 und einen erhöhten von 194 bis 220 kWh pro Quadratmeter. Der Rechner rundet das auf 65, 125 und 200 kWh. Die Jahresarbeitszahl von 3,4 ist der Mittelwert für Luft-Wasser-Wärmepumpen im Bestand aus einer Studie des Fraunhofer ISE von 2025.

Grenzen des Rechners

Die Verbrauchswerte aus dem Heizspiegel sind Messwerte von Gasheizungen und enthalten daher schon Anlagenverluste. Der Rechner setzt sie als Wärmebedarf an und rechnet den Wirkungsgrad zusätzlich ein, Gas wird dadurch eher etwas zu teuer ausgewiesen. Wirkungsgrade für Gas, Öl und Pellets sind Annahmen. Nicht enthalten sind Grundpreise, Wartung, Schornsteinfeger, Anschaffung, Förderung und künftige Preisänderungen. Der Vergleich zeigt Betriebskosten, keine Gesamtkosten über die Lebensdauer. Ob eine Heizart für Ihr Gebäude technisch passt, klärt eine Energieberatung. Auch das Warmwasser, das je nach Heizung zusätzlich Energie braucht, ist nur dann enthalten, wenn Ihr eigener Wärmebedarf pro Quadratmeter es einschließt.

Tipps und typische Fehler

Für einen fairen Vergleich der Heizarten sind diese Punkte wichtig.

  • Betriebskosten sind nicht alles: Anschaffung, Wartung und Förderung entscheiden mit, ob sich ein Wechsel lohnt.
  • Eigene Werte verwenden: Ihre Heizkostenabrechnung zeigt den echten Verbrauch pro m² und Ihren Preis.
  • Jahresarbeitszahl prüfen: Sie hängt von Gebäude, Vorlauftemperatur und Anlage ab, rechnen Sie auch mit schlechteren Werten.
  • Preise ändern sich: Rechnen Sie zusätzlich mit höheren Preisen, um das Risiko einzuschätzen.

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Häufige Fragen

Wie hoch sind die Heizkosten pro m²?

Laut Heizspiegel 2026 kostete Erdgas 2025 im Mittel etwa 16,50 € pro m² im Mehrfamilienhaus, niedrig sind rund 10 €, erhöht rund 25,50 €.

Welche Heizart ist am günstigsten?

Das hängt von Preisen und Effizienz ab. Bei den Durchschnittspreisen 2025 und einer Jahresarbeitszahl von 3,4 lagen Wärmepumpe und Pellets bei den Energiekosten vorn.

Was ist die Jahresarbeitszahl einer Wärmepumpe?

Das Verhältnis von abgegebener Wärme zu eingesetztem Strom über ein Jahr. Eine Zahl von 3,4 heißt: Aus 1 kWh Strom werden 3,4 kWh Wärme.

Wie hoch sind die Heizkosten für 100 m²?

Bei mittlerem Verbrauch von rund 125 kWh pro m² und 12,1 ct/kWh etwa 1.500 bis 1.650 € im Jahr, je nach Wirkungsgrad.

Was kostet Heizen mit Pellets?

Der Heizspiegel 2026 nennt für 2025 rund 7,0 ct pro kWh. Ein Kilogramm Pellets hat im Mittel rund 4,8 kWh.

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