Stand: Gesetzeslage 2026. Vereinfachte Berechnung. Im Einzelfall sind Abweichungen möglich, zum Beispiel durch Freibeträge, Kirchensteuer, Sonderausgaben oder besondere Lebenslagen. Verbindlich beantworten das Finanzamt, ein Steuerberater oder die Rentenversicherung.
Was kostet eine Gründung wirklich?
Die eigentlichen Gebühren einer Gründung sind oft überschaubar. Ein Einzelunternehmen entsteht mit der Gewerbeanmeldung, die je nach Gemeinde eine niedrige zweistellige Summe kostet. Bei UG und GmbH kommen die Beurkundung beim Notar und die Eintragung ins Handelsregister hinzu. Wer das Musterprotokoll nutzt, zahlt dafür weniger als mit einer individuellen Satzung.
Den größeren Posten bildet bei Kapitalgesellschaften das Stammkapital. Es ist keine Gebühr, sondern bleibt als Startkapital in der Gesellschaft. Trotzdem muss es vor der Anmeldung zur Verfügung stehen. Für die UG reicht rechtlich ein Euro, praktisch ist ein höherer Betrag sinnvoll, damit die Gesellschaft nicht sofort überschuldet ist.
Der Rechner fasst Gebühren, Stammkapital, Erstausstattung und eine Reserve für die ersten Monate zu einem Kapitalbedarf zusammen. Die Reserve ist wichtig, weil Umsätze in der Anlaufphase meist später kommen als geplant, Miete, Versicherungen und Software aber vom ersten Tag an bezahlt werden müssen.
Rechtsformen im Vergleich
Das Einzelunternehmen ist am schnellsten und günstigsten gegründet, Sie haften aber mit Ihrem gesamten Privatvermögen. Ein Mindestkapital gibt es nicht. Kaufleute, deren Betrieb einen kaufmännischen Umfang erreicht, müssen sich zusätzlich ins Handelsregister eintragen lassen, was Notar- und Registerkosten auslöst. Diese tragen Sie im Rechner bei Bedarf als Beratung oder Ausstattung ein.
Die UG (haftungsbeschränkt) ist eine GmbH mit geringerem Stammkapital. Sie muss jedes Jahr ein Viertel ihres Jahresüberschusses in eine Rücklage einstellen, bis das Kapital einer GmbH erreicht ist. Die GmbH verlangt ein Stammkapital von 25.000 Euro, von dem bei Bareinlagen mindestens die Hälfte vor der Anmeldung eingezahlt sein muss.
Notar- und Registerkosten richten sich nach Gebührenordnungen und dem Geschäftswert, Gewerbeamtsgebühren legt jede Gemeinde selbst fest. Die Standardwerte sind deshalb nur Anhaltspunkte. Prüfen Sie den aktuellen Stand bei Ihrem Notar, der IHK oder der Gemeinde. Laufende Kosten wie IHK-Beitrag, Buchhaltung und Jahresabschluss fallen nach der Gründung zusätzlich an.
Der Rechner ersetzt keine Rechts- oder Steuerberatung. Welche Rechtsform passt, hängt von Haftungsrisiko, Gewinnerwartung, Partnern und Finanzierung ab. Den steuerlichen Vergleich der Rechtsformen zeigt der Rechner GmbH oder Einzelunternehmen, die Pflichtrücklage der UG der UG-Rücklage-Rechner.
Tipps und typische Fehler
Solide starten.
- Reserve: Mehrere Monate.
- Notar: Angebot einholen.
- IHK: Beitrag beachten.
- Beratung: Früh einplanen.
Weitere Rechner: Online-Handel & Geschäft
Häufige Fragen
Was kostet die Gründung einer UG?
Die Gebühren für Notar und Register liegen meist im mittleren dreistelligen Bereich, dazu kommt das Stammkapital. Stand prüfen.
Muss das Stammkapital der GmbH voll eingezahlt werden?
Bei Bareinlagen müssen vor der Anmeldung mindestens 12.500 Euro eingezahlt sein, insgesamt beträgt es mindestens 25.000 Euro.
Zählt das Stammkapital zu den Kosten?
Nein, es bleibt als Vermögen in der Gesellschaft. Es muss aber zur Gründung verfügbar sein.
Was ist das Musterprotokoll?
Eine gesetzliche Vorlage für einfache Gründungen von UG und GmbH, die Notarkosten senkt.
Wann lohnt sich eine UG?
Wenn die Haftung beschränkt werden soll, aber wenig Startkapital vorhanden ist.
- Gründungskosten berechnen
- Kosten UG Gründung
- Kosten GmbH Gründung
- Kapitalbedarf Gründung
- Gründungskosten Einzelunternehmen
- Startkapital berechnen
Rechtlicher Hinweis: Gebühren und Bedingungen von Plattformen und Zahlungsdienstleistern ändern sich; prüfen Sie die aktuellen Angaben des Anbieters. Marken- und Dienstnamen gehören ihren Inhabern; es besteht keine Verbindung zu den genannten Unternehmen. Die Berechnung ist keine Steuer- oder Rechtsberatung.
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