Wie viel der Arbeitszeit wird bezahlt?
Für Agenturen, Beratungen, Kanzleien und Handwerksbetriebe ist der Auslastungsgrad die Schlüsselzahl. Er zeigt, welcher Teil der verfügbaren Arbeitszeit tatsächlich an Kunden abgerechnet wird. Die restliche Zeit fließt in Akquise, Verwaltung, Weiterbildung, interne Projekte und Leerlauf. Ohne ausreichende Auslastung deckt der Stundensatz die Kosten nicht.
Die verfügbare Zeit berechnet sich aus Mitarbeitern, Wochenstunden und Arbeitswochen, wobei Urlaub, Feiertage und Krankheit bereits abgezogen sind. Abrechenbare Stunden sind die Stunden, die dem Kunden in Rechnung gestellt werden. Das Verhältnis ist der Auslastungsgrad. Er liegt in Dienstleistungsbetrieben typischerweise zwischen 60 und 80 Prozent.
Der Rechner zeigt zusätzlich den Umsatz aus den abrechenbaren Stunden und den Umsatz, der bei der Zielauslastung möglich wäre. Die Differenz ist das Umsatzpotenzial. Außerdem sehen Sie den Umsatz je Mitarbeiter, eine Vergleichsgröße zu Branchenwerten.
Auslastung steuern
Eine Auslastung von 100 Prozent ist weder möglich noch sinnvoll. Mitarbeiter brauchen Zeit für Weiterbildung, Abstimmung und Erholung, und wer ausgelastet ist, kann keine kurzfristigen Aufträge annehmen. Ein sinnvolles Ziel richtet sich nach Rolle: Leitungsfunktionen haben weniger abrechenbare Zeit als ausführende Kräfte.
Zur Steigerung helfen bessere Projektplanung, weniger Leerlauf zwischen Aufträgen, effiziente interne Prozesse und eine Preisgestaltung, die Verwaltungszeit einkalkuliert. Messen Sie die Auslastung monatlich und je Person. Saisonale Schwankungen zeigen sich am besten im Jahresverlauf.
Ist der Wert zu niedrig, lohnt ein Blick auf Vertrieb und Kapazität. Ist er dauerhaft zu hoch, steigt das Risiko von Überlastung und Fehlern. Der Rechner nimmt gleichmäßige Stundensätze an. Unterschiedliche Sätze je Rolle rechnen Sie getrennt.
Differenzieren Sie nach Mitarbeitergruppen. Ein Projektleiter mit 50 Prozent Auslastung kann genauso wertvoll sein wie ein Berater mit 85 Prozent, wenn seine Zeit in Steuerung und Qualität fließt. Legen Sie für jede Rolle ein eigenes Ziel fest und vergleichen Sie Ist und Soll monatlich. Das macht die Kennzahl fair und aussagekräftig.
Tipps und typische Fehler
Auslastung steuern.
- Zielwerte: Je Rolle festlegen.
- Monatlich messen: Trends erkennen.
- Puffer: Nicht auf 100 Prozent planen.
- Preis: Verwaltungszeit einkalkulieren.
Weitere Rechner: Beruf & Arbeitszeit
- Krankenstand-Rechner
- Umsatz-pro-Mitarbeiter-Rechner
- Kapazität-Rechner
- Stundenlohn-Rechner
- Arbeitszeitrechner
- Überstunden-Rechner
- Urlaubstage-Rechner
- Gehaltserhöhung-Rechner
Alle Rechner dieser Kategorie oder alle Rechner A–Z.
Auch gesucht als
Dieser Rechner hilft bei diesen und ähnlichen Fragen:
- Auslastungsgrad berechnen
- Auslastung Mitarbeiter
- Auslastung Agentur
- abrechenbare Stunden
- Mitarbeiterauslastung
- Auslastung Formel
Häufige Fragen
Was ist ein guter Auslastungsgrad?
In Beratung und Agenturen meist 65 bis 80 Prozent, je nach Rolle.
Welche Stunden zählen als verfügbar?
Die vertragliche Arbeitszeit abzüglich Urlaub, Feiertage und Krankheit.
Warum nicht 100 Prozent anstreben?
Weil Akquise, Weiterbildung, Verwaltung und Puffer ebenfalls Zeit brauchen.
Was ist eine gute Auslastung?
In Dienstleistungsbetrieben meist 65 bis 80 Prozent.
Welche Stunden sind abrechenbar?
Die Stunden, die Kunden berechnet werden.
Alle Berechnungen erfolgen direkt in Ihrem Browser, Ihre Eingaben werden nicht übertragen oder gespeichert. Die Ergebnisse sind Orientierungswerte ohne Gewähr und ersetzen keine steuerliche, rechtliche oder finanzielle Beratung. Letzte inhaltliche Änderung dieser Seite: . Mehr dazu: So entstehen und prüfen wir die Rechner.