Woraus sich die Einnahmen eines Kanals zusammensetzen
Wer regelmäßig live spielt, verdient sein Geld meist aus mehreren Quellen. Die wichtigste sind Abonnements: Zuschauer zahlen monatlich einen festen Betrag, von dem der Streamer einen vertraglich festgelegten Anteil erhält. Hinzu kommen Bits, eine virtuelle Währung, mit der Zuschauer im Chat jubeln, Einnahmen aus Werbeunterbrechungen und direkte Spenden über externe Dienste. Dieser Rechner ist ein unabhängiges Werkzeug und nicht mit einer Plattform verbunden.
Weil Abopreise je nach Land und Stufe unterschiedlich sind und sich Anteile und Werbeerlöse je nach Vertrag und Werbemarkt ändern, gibt der Rechner keine festen Plattformzahlen vor. Alle Sätze sind Eingabefelder. Am genauesten wird die Schätzung, wenn Sie die Werte aus Ihrem eigenen Creator-Dashboard übernehmen, zum Beispiel den tatsächlichen Erlös je 1.000 Werbeeinblendungen der letzten Monate.
Die Werbeeinnahmen schätzt der Rechner über die Zahl der Einblendungen. Jeder Zuschauer sieht pro Werbeminute zwei Spots zu je 30 Sekunden. Multipliziert mit den durchschnittlichen Zuschauern und den Streamstunden ergibt sich die Zahl der Einblendungen im Monat. Werbeblocker, Zuschauer mit Abo ohne Werbung und nicht gefüllte Werbeplätze senken den tatsächlichen Wert.
Einnahmen realistisch einordnen
Die Rechnung zeigt Bruttoeinnahmen. Davon gehen gegebenenfalls Gebühren für die Auszahlung, Wechselkursverluste bei Zahlungen in Fremdwährung und Kosten für Technik, Software und Musiklizenzen ab. Teilen Sie die Einnahmen durch die Streamstunden, sehen Sie schnell, wie wenig pro Stunde bei kleinen Kanälen übrig bleibt. Vorbereitung, Schnitt und Community-Arbeit sind darin noch nicht enthalten.
Einnahmen aus Streaming sind in Deutschland steuerpflichtig. Wer regelmäßig Geld verdient, betreibt in der Regel ein Gewerbe und muss es anmelden. Ob Umsatzsteuer anfällt, hängt unter anderem von der Kleinunternehmerregelung ab. Auch Spenden von Zuschauern gelten meist als Betriebseinnahmen, weil ihnen eine Gegenleistung in Form des Streams gegenübersteht. Für Ihre konkrete Lage ist eine steuerliche Beratung sinnvoll.
Die Einnahmen schwanken stark. Abos laufen nach einem Monat aus, wenn sie nicht verlängert werden, und Aktionen wie verschenkte Abos sorgen für einzelne Spitzen. Planen Sie deshalb mit dem Durchschnitt mehrerer Monate und nicht mit dem besten Monat. Wer vom Streaming leben möchte, sollte eine Reserve für schwache Monate einplanen.
Für Videoplattformen mit Werbebeteiligung nutzen Sie den YouTube-Einnahmen-Rechner, für Werbung auf eigenen Webseiten den AdSense-Einnahmen-Rechner. Welche Bitrate Ihr Stream braucht und wie viel Datenvolumen dabei anfällt, berechnet der Streaming-Bitrate-Rechner.
Tipps und typische Fehler
Einnahmen planen.
- Dashboard: Eigene Werte nutzen.
- Durchschnitt: Mehrere Monate.
- Steuern: Rücklage bilden.
- Gewerbe: Rechtzeitig anmelden.
Weitere Rechner: Gaming
Häufige Fragen
Wie viel verdient man mit 100 Abos?
Das hängt von Abopreis und Anteil ab; bei 3,99 Euro und 50 Prozent sind es 199,50 Euro im Monat vor Steuern.
Warum sind keine festen Plattformwerte hinterlegt?
Abopreise, Anteile und Werbeerlöse unterscheiden sich je nach Land, Vertrag und Monat. Eigene Werte aus dem Dashboard sind genauer.
Muss ich Streaming-Einnahmen versteuern?
Ja, in Deutschland sind sie steuerpflichtig, und bei regelmäßigen Einnahmen ist meist ein Gewerbe anzumelden.
Wie viel ist ein Bit wert?
Für den Streamer meist rund ein Cent; tragen Sie den Wert aus Ihrem Dashboard ein.
Zählen verschenkte Abos mit?
Ja, sie werden wie normale Abos geteilt, sofern Ihr Vertrag nichts anderes regelt.
- Twitch Einnahmen berechnen
- Streamer Einnahmen
- Twitch Sub Einnahmen
- Bits in Euro
- Streaming Verdienst
- Twitch Werbung Einnahmen
Rechtlicher Hinweis: Spiele-, Plattform- und Markennamen gehören ihren jeweiligen Inhabern. Dieser Rechner steht in keiner Verbindung zu den genannten Unternehmen und wird von ihnen nicht unterstützt. Spielinterne Werte können sich durch Updates ändern.
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