Garten & Hobby

Samples, Millisekunden, Noten und Frames umrechnen

Wählen Sie Abtastrate und Einheit des Eingabewerts und tragen Sie Tempo, Bildrate und Puffergröße ein. Der Rechner zeigt dieselbe Dauer in Millisekunden, Samples, Videoframes, Viertelnoten und Takten sowie die Latenz des Audiopuffers.

Werte und Einstellungen
Europa 25, Kino 24, NTSC-Video 29,97.
Ergebnis

Zeit in der digitalen Audiowelt

In Audioprogrammen tauchen Zeitangaben in vielen Einheiten auf. Plugins geben ihre Verzögerung in Samples an, Effekte wie Delay und Kompressor arbeiten in Millisekunden, das Arrangement ist in Takten und Notenwerten organisiert, und beim Vertonen eines Videos zählt jedes Einzelbild. Alle diese Angaben lassen sich über die Sekunde ineinander umrechnen, wenn Abtastrate, Tempo und Bildrate bekannt sind.

Die Abtastrate gibt an, wie viele Samples pro Sekunde gespeichert werden. Bei 48 kHz sind das 48 000, ein Sample dauert also gut 0,02 Millisekunden. Eine Viertelnote dauert 60 geteilt durch das Tempo in BPM Sekunden, bei 120 BPM also eine halbe Sekunde. Ein Videoframe dauert eins geteilt durch die Bildrate, bei 25 Bildern pro Sekunde 40 Millisekunden.

Der Rechner wandelt den Eingabewert zuerst in Sekunden um und gibt ihn dann in allen anderen Einheiten aus. Damit sehen Sie zum Beispiel, wie viele Videoframes ein Audioversatz ausmacht, wie viele Samples eine Viertelnote im aktuellen Projekt hat oder wie lang ein Delay in Millisekunden sein muss, um genau im Takt zu liegen.

Sekunden=SamplesAbtastrate=ms1000=FramesBildrate=Viertel⋅60BPM; Pufferlatenz in ms=Puffergro¨ße⋅1000Abtastrate\text{Sekunden} = \frac{\text{Samples}}{\text{Abtastrate}} = \frac{\text{ms}}{1000} = \frac{\text{Frames}}{\text{Bildrate}} = \frac{\text{Viertel} \cdot 60}{\text{BPM}};\ \text{Pufferlatenz in ms} = \frac{\text{Puffergröße} \cdot 1000}{\text{Abtastrate}}

Beispiel: 500 Millisekunden bei 48 kHz, 120 BPM und 25 fps entsprechen 24 000 Samples, 12,5 Videoframes, einer Viertelnote oder einem Viertel eines 4/4-Takts. Ein Puffer von 256 Samples verursacht bei 48 kHz eine Latenz von 5,33 ms pro Richtung, für Eingang und Ausgang zusammen 10,67 ms.

Latenz und Synchronisation

Die Puffergröße bestimmt, wie viele Samples die Audioschnittstelle sammelt, bevor sie sie an den Rechner übergibt. Kleine Puffer bedeuten geringe Latenz, belasten aber den Prozessor stark, große Puffer sind stabil, verzögern aber das Monitoring. Für Aufnahmen mit Mithören über den Rechner gelten Werte bis etwa 10 Millisekunden Hin und Zurück als gut spielbar, beim Mischen darf der Puffer größer sein.

Die tatsächliche Gesamtlatenz ist höher als der reine Pufferwert. Hinzu kommen die Wandler, die Treiber und eventuell Plugins mit Vorausschau, etwa Limiter oder lineare Equalizer. Viele Programme zeigen die gemeldete Gesamtlatenz an. Wenn Sie die tatsächliche Verzögerung messen wollen, nehmen Sie ein Signal über ein Kabel vom Ausgang zurück in den Eingang auf und lesen den Versatz in Samples ab.

Beim Anlegen von Ton an Video lohnt der Blick auf die Frames. Lippensynchronität wird bereits bei Versätzen von etwa einem bis zwei Frames bemerkbar, wobei zu früher Ton stärker stört als zu später. Rechnen Sie einen gemessenen Versatz in Samples mit dem Rechner in Frames um, um ihn im Schnittprogramm passend zu korrigieren.

Für tempobezogene Effekte wie Delay und Hall-Predelay bietet der BPM-Delay-Rechner eine Übersicht aller Notenwerte. Der Samples-Umrechner ist dagegen auf einzelne Werte zugeschnitten und hilft, wenn Angaben aus verschiedenen Programmen oder Datenblättern zusammenpassen müssen. Bei NTSC-Bildraten wie 29,97 geben Sie den Wert mit Nachkommastellen ein.

Tipps und typische Fehler

Zeitwerte abgleichen.

  • Puffer: Beim Aufnehmen klein.
  • Mischen: Puffer groß.
  • Video: In Frames denken.
  • Messen: Loopback nutzen.

Mehr zum Thema Musik und Instrumente

Häufige Fragen

Wie viele Samples sind eine Millisekunde?

Bei 48 kHz sind es 48 Samples, bei 44,1 kHz 44,1 Samples.

Welche Puffergröße ist für Aufnahmen gut?

Meist 64 bis 256 Samples, je nach Rechner und Abtastrate.

Wie lang ist ein Videoframe bei 25 fps?

40 Millisekunden, bei 48 kHz also 1920 Samples.

Was ist eine gute Latenz beim Einspielen?

Unter etwa 10 Millisekunden Gesamtlatenz empfinden die meisten Musiker als direkt.

Warum sinkt die Latenz bei höherer Abtastrate?

Weil derselbe Puffer bei mehr Samples pro Sekunde schneller gefüllt ist.

Auch gesucht als:
  • Samples in ms
  • Millisekunden in Samples
  • Puffergröße Latenz
  • Samples Frames umrechnen
  • Audio Latenz berechnen
  • Samples BPM umrechnen
Diesen Rechner auf Ihrer Website einbinden

Kostenlos für Blogs, Vereine, Schulen und Unternehmen. Fügen Sie den Code in Ihre Seite ein, zum Beispiel als HTML-Block in WordPress.

Der Rechner läuft in einem Rahmen, setzt keine Cookies und speichert keine Eingaben. Bitte lassen Sie den Quellenlink unter dem Rahmen stehen. Höhe bei Bedarf anpassen.

Alle Berechnungen erfolgen direkt in Ihrem Browser, Ihre Eingaben werden nicht übertragen oder gespeichert. Die Ergebnisse sind Orientierungswerte ohne Gewähr und ersetzen keine steuerliche, rechtliche oder finanzielle Beratung. Die Erklärtexte auf dieser Seite wurden mit KI erstellt. Letzte inhaltliche Änderung dieser Seite: . Mehr dazu: So entstehen und prüfen wir die Rechner.