Alltag

Passepartout berechnen

Tragen Sie die Maße des Bildes und das Innenmaß des Rahmens ein, dazu die Überlappung und einen optionalen Versatz nach unten.

Ihr Bild und Rahmen
Üblich sind 0,3 bis 0,5 cm.
0 für gleich breite Ränder oben und unten.
Ergebnis

Wie groß muss der Ausschnitt sein?

Ein Passepartout ist ein Karton mit Ausschnitt, der zwischen Bild und Glas im Rahmen liegt. Es schafft Abstand zum Glas, gibt dem Bild Raum und lässt es größer und wertiger wirken. Damit es gut aussieht, müssen Ausschnitt und Ränder genau berechnet werden. Der Rechner übernimmt das aus Bildgröße und Rahmenformat.

Der Ausschnitt wird etwas kleiner als das Bild gewählt, damit das Bild hinter dem Karton liegt und nicht durchfallen kann. Üblich sind 3 bis 5 Millimeter Überlappung auf jeder Seite. Bei Bildern mit weißem Rand oder Signatur kann der Ausschnitt auch größer als das Motiv sein; dann tragen Sie die gewünschte Ausschnittgröße als Bildmaß und 0 als Überlappung ein.

Die Ränder links und rechts sind gleich breit. Oben und unten können Sie einen Versatz einstellen: Ein etwas breiterer unterer Rand wirkt optisch ausgewogener, weil das Auge die Mitte eines Bildes etwas höher wahrnimmt.

Ausschnitt=Bildmaß−2×U¨berlappung; Rand seitlich=Rahmenbreite−Ausschnittbreite2; Rand oben=Rahmenho¨he−Ausschnittho¨he−Versatz2\text{Ausschnitt} = \text{Bildmaß} - 2 \times \text{Überlappung};\ \text{Rand seitlich} = \frac{\text{Rahmenbreite} - \text{Ausschnittbreite}}{2};\ \text{Rand oben} = \frac{\text{Rahmenhöhe} - \text{Ausschnitthöhe} - \text{Versatz}}{2}

Beispiel: Ein Bild mit 20 × 30 cm in einem Rahmen mit 30 × 40 cm Innenmaß, 0,5 cm Überlappung und 1 cm Versatz: Ausschnitt 19,0 × 29,0 cm, Rand links und rechts je 5,5 cm, oben 5,0 cm und unten 6,0 cm. Sichtbar bleiben 91,8 Prozent des Bildes.

Gestaltungstipps für Passepartouts

Die Breite des Randes beeinflusst die Wirkung stark. Als Faustregel sollte der Rand mindestens so breit sein wie ein Fünftel bis ein Viertel der kürzeren Bildseite. Kleine Bilder wirken mit breitem Passepartout besonders edel, große Bilder vertragen schmalere Ränder. Zu schmale Ränder lassen das Bild gedrängt wirken.

Klassisch ist ein weißes oder cremefarbenes Passepartout, weil es das Motiv nicht überlagert. Für Fotografien sind auch Grau und Schwarz beliebt. Achten Sie bei wertvollen Bildern auf säurefreien Karton in Museumsqualität, damit das Bild nicht vergilbt. Die Schnittkante wird meist schräg mit 45 Grad geschnitten, was eine helle Linie um das Bild erzeugt.

Das Innenmaß des Rahmens, auch Falzmaß genannt, entspricht dem Außenmaß des Passepartouts. Messen Sie es im Falz nach, denn Rahmen haben oft einige Millimeter Spiel. Standardrahmen gibt es in Formaten wie 24 × 30, 30 × 40, 40 × 50 oder 50 × 70 Zentimeter, passende Passepartouts mit Standardausschnitten werden oft mitgeliefert.

Für die Wahl des Rahmenformats hilft der Seitenverhältnis-Rechner, wenn Bild und Rahmen unterschiedliche Proportionen haben. Die Maße der DIN-Formate zeigt der Papierformat-Rechner. Für Mehrfachpassepartouts mit mehreren Ausschnitten berechnen Sie die Abstände am besten mit einer Skizze.

Tipps und typische Fehler

Bilder schön rahmen.

  • Überlappung: 3 bis 5 mm.
  • Unten: Etwas breiter.
  • Falzmaß: Nachmessen.
  • Karton: Säurefrei.

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Häufige Fragen

Wie viel kleiner als das Bild muss der Ausschnitt sein?

Etwa 3 bis 5 Millimeter auf jeder Seite.

Warum ist der untere Rand breiter?

Weil das Bild so optisch ausgewogener wirkt.

Was ist das Falzmaß?

Das Innenmaß des Rahmens, in das Glas und Passepartout passen.

Welche Farbe sollte ein Passepartout haben?

Klassisch Weiß oder Creme, für Fotos auch Grau oder Schwarz.

Was bedeutet säurefrei?

Der Karton gibt keine Säuren ab, die das Bild vergilben lassen.

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