Die 10-Prozent-Regel für Leckerli
Leckerli sind im Training und im Alltag praktisch, doch sie liefern oft mehr Kalorien, als man denkt. Ein Kauknochen kann bei einem kleinen Hund ein Viertel des Tagesbedarfs ausmachen. Weil die meisten Snacks keine Alleinfuttermittel sind, verdrängen sie zudem das ausgewogene Hauptfutter. Deshalb empfehlen die WSAVA und viele Tierernährungsfachleute, dass Leckerli höchstens zehn Prozent der täglichen Energie liefern.
Der Rechner berechnet aus Ihrem Tagesbedarf das Kalorienbudget für Snacks und daraus die erlaubte Stückzahl. Gleichzeitig prüft er Ihre geplante Menge: Liegt sie über dem Budget, wird der Anteil rot markiert. Damit Ihr Tier nicht zunimmt, müssen die Kalorien der Leckerli beim Hauptfutter eingespart werden.
Diese Einsparung rechnet der Rechner in Gramm um. Er teilt die Snack-Kalorien durch den Energiegehalt des Hauptfutters und zeigt die verbleibende Futtermenge. So sehen Sie auf einen Blick, wie stark sich zusätzliche Belohnungen auf die Hauptmahlzeit auswirken.
Leckerli bewusst einsetzen
Die Kalorien je Stück stehen selten direkt auf der Packung. Meist ist der Energiegehalt je 100 Gramm angegeben. Wiegen Sie zehn Leckerli ab und rechnen Sie den Wert je Stück aus. Bei Kauartikeln, Ochsenziemer oder Schweineohren lohnt sich das besonders, denn sie sind sehr energiereich.
Im Training können Sie Leckerli klein brechen oder einen Teil der Tagesration Trockenfutter als Belohnung verwenden. Gemüsestücke wie Gurke oder Karotte sind für viele Hunde eine kalorienarme Alternative. Für Katzen eignen sich kleine Stücke des gewohnten Nassfutters oder spezielle Katzensnacks in geringen Mengen.
Tischreste und Kauartikel gehören ebenso ins Snackbudget wie Belohnungen von Kindern, Nachbarn oder im Hundeverein. Gerade in Familien geben oft mehrere Personen Leckerli, ohne voneinander zu wissen. Eine feste Tagesdose, aus der alle Snacks stammen, schafft Übersicht.
Manche Lebensmittel sind für Tiere giftig, etwa Schokolade, Weintrauben, Rosinen, Zwiebeln oder Xylit. Die Ergebnisse sind Richtwerte. Bei Diäten, Futtermittelallergien oder Erkrankungen sollten Sie Snacks mit dem Tierarzt abstimmen. Den Tagesbedarf berechnen Sie mit dem Hund-Kalorienbedarf-Rechner.
Tipps und typische Fehler
Snacks im Griff.
- Tagesdose: Für alle.
- Klein brechen: Im Training.
- Kauartikel: Mitzählen.
- Giftig: Trauben, Xylit.
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Häufige Fragen
Wie viele Leckerli darf ein Hund am Tag bekommen?
So viele, dass sie höchstens etwa zehn Prozent der täglichen Kalorien liefern.
Muss ich das Futter wegen Leckerli reduzieren?
Ja, die Kalorien der Snacks sollten beim Hauptfutter eingespart werden.
Wie finde ich die Kalorien je Leckerli heraus?
Den Energiegehalt je 100 g durch die Zahl der Leckerli in 100 g teilen.
Sind Kauknochen kalorienreich?
Ja, viele Kauartikel liefern bei kleinen Hunden einen großen Teil des Tagesbedarfs.
Welche kalorienarmen Leckerli gibt es?
Für viele Hunde eignen sich Gurke, Karotte oder ein Teil des Trockenfutters.
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