Finanzen & Sparen

Lebenshaltungskosten berechnen

Tragen Sie Ihr Nettoeinkommen, die Zahl der Personen und Ihre monatlichen Ausgaben ein. Der Rechner zeigt Gesamtkosten, Überschuss und Sparquote.

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Wo bleibt das Geld?

Miete, Lebensmittel, Auto, Versicherungen, Handyvertrag und Freizeit: Die Lebenshaltungskosten bestehen aus vielen einzelnen Posten, die man selten zusammen sieht. Der Rechner addiert die monatlichen Ausgaben eines Haushalts und stellt sie dem Nettoeinkommen gegenüber. So sehen Sie auf einen Blick, wie viel übrig bleibt und wie groß der Anteil fürs Wohnen ist.

Bei 3.200 Euro Nettoeinkommen und Ausgaben von 2.550 Euro bleiben 650 Euro im Monat übrig, das entspricht einer Sparquote von gut 20 Prozent. Die Wohnkosten von 1.100 Euro machen 34 Prozent des Einkommens aus und liegen damit über der verbreiteten 30-Prozent-Faustregel. Der Rechner zeigt außerdem die Kosten pro Person und den größten Ausgabenposten.

Unregelmäßige Ausgaben wie Urlaub, Weihnachtsgeschenke, Jahresbeiträge oder Autoreparaturen sollten Sie auf den Monat umrechnen: Ein Urlaub für 1.800 Euro im Jahr entspricht 150 Euro im Monat. Nur so ergibt sich ein realistisches Bild.

Lebenshaltungskosten=Wohnen+Lebensmittel+Mobilita¨t+Versicherungen+Freizeit+Sonstiges; Sparquote=Netto−KostenNetto\text{Lebenshaltungskosten} = \text{Wohnen} + \text{Lebensmittel} + \text{Mobilität} + \text{Versicherungen} + \text{Freizeit} + \text{Sonstiges};\ \text{Sparquote} = \frac{\text{Netto} - \text{Kosten}}{\text{Netto}}

Beispiel: Ein Zwei-Personen-Haushalt mit 3.200 Euro netto gibt 1.100 Euro für Wohnen, 550 Euro für Lebensmittel, 300 Euro für Mobilität, 150 Euro für Versicherungen, 250 Euro für Freizeit und 200 Euro für Sonstiges aus. Zusammen sind das 2.550 Euro im Monat oder 30.600 Euro im Jahr, 1.275 Euro pro Person. Es bleiben 650 Euro, die Sparquote beträgt 20,3 Prozent, der Wohnkostenanteil 34,4 Prozent.

Ausgaben im Griff behalten

Der größte Hebel liegt fast immer bei den Fixkosten: Wohnen, Mobilität und Verträge. Ein günstigerer Strom- oder Handytarif, eine überprüfte Kfz-Versicherung oder ein gekündigtes, kaum genutztes Abo wirken jeden Monat, ohne dass man sich einschränken muss. Welche Abos sich summieren, zeigt der Abo-Kosten-Rechner, den Stromtarif-Vergleich der Stromtarif-Rechner.

Als Orientierung für die Aufteilung des Einkommens dient die 50-30-20-Regel: etwa die Hälfte für notwendige Ausgaben, 30 Prozent für Wünsche und 20 Prozent zum Sparen. Der Budgetregel-Rechner wendet sie auf Ihr Einkommen an. Wer regelmäßig spart, sollte zuerst einen Notgroschen von drei bis sechs Monatsausgaben aufbauen; den Betrag berechnet der Notgroschen-Rechner.

Die Lebenshaltungskosten unterscheiden sich stark nach Region. In Großstädten wie München, Frankfurt oder Hamburg liegen die Wohnkosten oft deutlich höher als auf dem Land, Mobilität kann dafür günstiger sein. Vergleichen Sie deshalb nicht nur das Einkommen, sondern auch die Kosten, wenn Sie über einen Umzug oder einen neuen Job nachdenken.

Steigen die Preise, wachsen die Lebenshaltungskosten auch bei gleichem Verhalten. Wie stark die Inflation das verfügbare Geld schmälert, zeigt der Inflationsrechner. Der Rechner hier ist ein Planungswerkzeug und keine Finanzberatung; für eine Haushalts- oder Schuldnerberatung gibt es kostenlose Angebote der Verbraucherzentralen und Wohlfahrtsverbände.

Tipps und typische Fehler

Kosten im Blick.

  • Fixkosten: Zuerst prüfen.
  • Jährliches: Auf den Monat umlegen.
  • Notgroschen: Drei bis sechs Monatsausgaben.
  • Regelmäßig: Einmal im Jahr neu rechnen.

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Häufige Fragen

Wie hoch sind die durchschnittlichen Lebenshaltungskosten?

Das hängt von Haushaltsgröße und Region ab; für einen Single sind 1.500 bis 2.000 Euro im Monat keine Seltenheit.

Wie viel Prozent sollte die Miete ausmachen?

Als Faustregel höchstens 30 Prozent des Nettoeinkommens.

Was ist eine gute Sparquote?

Viele Ratgeber nennen 10 bis 20 Prozent des Nettoeinkommens als Ziel.

Welche Kosten gehören zu den Lebenshaltungskosten?

Wohnen, Lebensmittel, Mobilität, Versicherungen, Freizeit und alle regelmäßigen Ausgaben.

Wie rechne ich jährliche Ausgaben um?

Den Jahresbetrag durch zwölf teilen und monatlich eintragen.

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