Woraus sich der Verbrauch zusammensetzt
Der Streuverbrauch hat zwei Teile. Der erste ist die Füllmenge, die bei jedem Komplettwechsel neu in die Toilette kommt. Sie ergibt sich aus Innenlänge, Innenbreite und Streuhöhe: Eine Toilette mit 50 mal 40 Zentimetern und fünf Zentimetern Streu fasst zehn Liter. Je häufiger Sie komplett wechseln, desto mehr Streu wird pro Monat verbraucht.
Der zweite Teil ist das Nachfüllen. Bei Klumpstreu entfernen Sie täglich die Urinklumpen und den Kot und füllen die entnommene Menge wieder auf. Der Rechner setzt dafür als Richtwert 0,3 Liter je Katze und Tag an. Silikatstreu bindet Urin, ohne zu verklumpen, deshalb wird nur Kot entfernt und kaum nachgefüllt; angesetzt sind 0,08 Liter. Holzpellets zerfallen bei Nässe zu Sägemehl, das abgesiebt wird; hier sind es 0,35 Liter.
Diese Nachfüllwerte sind Erfahrungswerte, keine Normwerte. Sie hängen von der Größe der Katze, ihrer Trinkmenge, ihrem Futter und der Sorgfalt beim Ausschaufeln ab. Wer Trockenfutter füttert, hat oft weniger Urin als bei Nassfutter. Wenn Sie Ihren tatsächlichen Verbrauch kennen, prüfen Sie das Ergebnis daran und passen Sie den Abstand der Komplettwechsel an.
Streuarten im Vergleich
Klumpstreu aus Bentonit ist verbreitet, weil sie fest verklumpt und Gerüche gut bindet. Sie ist allerdings schwer und gehört in den Restmüll. Pflanzliche Klumpstreu aus Mais, Holz- oder Pflanzenfasern ist leichter und je nach Hersteller kompostierbar oder in kleinen Mengen für die Biotonne zugelassen. Prüfen Sie dazu die Regeln Ihrer Gemeinde. In die Toilette gehört Katzenstreu wegen der Verstopfungsgefahr in der Regel nicht.
Silikatstreu ist pro Liter meist teurer, wird aber sparsam verbraucht und muss seltener gewechselt werden. Manche Katzen mögen das knisternde Gefühl unter den Pfoten nicht. Holzpellets sind günstig und leicht, riechen nach Holz und werden mit einem Siebsystem genutzt. Viele Katzen akzeptieren sie gut, andere graben darin ungern.
Sparen sollten Sie nicht an der Streuhöhe. Ist die Schicht zu dünn, kann die Katze nicht scharren, Urin erreicht den Boden der Toilette und die Reinigung wird mühsamer. Wechseln Sie die Streusorte schrittweise, indem Sie die neue Streu zunächst in einer zusätzlichen Toilette anbieten. Wie viele Toiletten in welcher Größe sinnvoll sind, zeigt der Katzenklo-Rechner.
Ein plötzlich deutlich höherer Verbrauch kann darauf hinweisen, dass eine Katze mehr trinkt und mehr Urin absetzt. Das kommt etwa bei Nierenerkrankungen, Diabetes oder einer Schilddrüsenüberfunktion vor. Beobachten Sie deshalb die Klumpengröße und lassen Sie Auffälligkeiten tierärztlich abklären. Die berechneten Mengen und Kosten sind Richtwerte für die Planung und ersetzen keinen Tierarzt.
Tipps und typische Fehler
Streu sparsam nutzen.
- Höhe: Nicht zu dünn.
- Klumpen: Täglich entfernen.
- Wechsel: Schrittweise.
- Mehr Urin: Abklären lassen.
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Häufige Fragen
Wie viel Katzenstreu braucht eine Katze im Monat?
Bei Klumpstreu und zwei Toiletten meist rund 25 bis 35 Liter, je nach Größe und Wechselrhythmus.
Wie hoch sollte Katzenstreu eingefüllt werden?
Klumpstreu meist 5 bis 7 cm, Silikatstreu 3 bis 4 cm.
Wie oft muss Katzenstreu komplett gewechselt werden?
Bei Klumpstreu je nach Pflege etwa alle zwei bis vier Wochen.
Darf Katzenstreu in die Biotonne?
Nur pflanzliche Streu und nur, wenn die Gemeinde es erlaubt.
Welche Katzenstreu ist am sparsamsten?
Silikatstreu wird meist am sparsamsten verbraucht, ist pro Liter aber teurer.
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