Stand: Gesetzeslage 2026. Gesetzliche Werte ändern sich. Prüfen Sie im Zweifel die aktuellen Angaben der zuständigen Stelle.
Ein Tier ist eine Entscheidung für viele Jahre
Ein Hund lebt je nach Größe zehn bis sechzehn Jahre, eine Katze oft fünfzehn Jahre und länger. Über diese Zeit kommen Summen zusammen, die beim Kauf oder bei der Adoption aus dem Tierheim leicht unterschätzt werden. Der Rechner stellt die laufenden Kosten zusammen und rechnet sie auf Monat, Jahr und das gesamte Tierleben hoch.
Einmalige Kosten sind Anschaffung oder Schutzgebühr, Körbchen, Leine, Transportbox, Kratzbaum und Erstimpfungen. Laufend fallen Futter, Tierarzt, Versicherungen und Zubehör an. Für Hunde verlangen fast alle Gemeinden in Deutschland Hundesteuer, deren Höhe die Gemeinde festlegt und die für Listenhunde deutlich höher sein kann. Für Katzen gibt es keine solche Steuer.
Neben den Summen zeigt das Ergebnis den Anteil des Futters an den laufenden Kosten. Bei großen Hunden ist er oft der größte Posten, bei Katzen kommen Streu und Tierarzt stärker ins Gewicht.
Unerwartete Kosten einplanen
Die größten Unsicherheiten liegen beim Tierarzt. Eine Operation nach einem Unfall oder eine chronische Erkrankung kann schnell mehrere tausend Euro kosten. Die Gebührenordnung für Tierärzte legt die Preise fest und wurde zuletzt deutlich angehoben; Notdienste kosten zusätzlich. Wer keine OP- oder Krankenversicherung abschließt, sollte monatlich einen Betrag als Tierarztreserve zurücklegen.
Für Hunde ist in mehreren Bundesländern eine Haftpflichtversicherung vorgeschrieben, in anderen ist sie dringend zu empfehlen, weil Halter für Schäden unbegrenzt haften. Katzenhalter sind meist über die private Haftpflicht abgesichert, sollten das aber in den Bedingungen prüfen.
Weitere Kosten entstehen durch Urlaub und Betreuung: Hundepension, Tiersitter oder Katzenbetreuung können pro Tag einen spürbaren Betrag kosten. Auch Hundeschule, Trimmen, Ersatz für zerkaute Dinge und Kosten im Alter des Tieres, etwa Spezialfutter oder Medikamente, kommen hinzu. Tragen Sie solche Posten bei Zubehör und Pflege mit ein.
Alle Werte sind Schätzungen und hängen stark von Rasse, Größe und Gesundheit ab. Die Hundesteuer erfragen Sie bei Ihrer Gemeinde, aktuelle Tierarztpreise in der Praxis. Für die Futtermenge helfen der Hundefutter- und der Katzenfutter-Rechner.
Tipps und typische Fehler
Kosten realistisch planen.
- Tierarzt: Reserve bilden.
- Haftpflicht: Für Hunde.
- Urlaub: Betreuung einplanen.
- Alter: Kosten steigen.
Weitere Rechner: Garten & Hobby
Häufige Fragen
Was kostet ein Hund im Monat?
Je nach Größe und Versicherung meist 100 bis 250 Euro, ohne größere Tierarztrechnungen.
Was kostet eine Katze im Monat?
Oft 50 bis 100 Euro für Futter, Streu, Tierarzt und Zubehör.
Muss ich für eine Katze Steuern zahlen?
Nein, in Deutschland gibt es keine Katzensteuer, nur die Hundesteuer der Gemeinden.
Lohnt sich eine OP-Versicherung für den Hund?
Sie deckt teure Eingriffe ab; ob sie sich lohnt, hängt von Rasse, Alter und Rücklage ab.
Was kostet ein Hund aus dem Tierheim?
Meist eine Schutzgebühr im niedrigen dreistelligen Bereich, plus Erstausstattung.
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