Alltag

Kosten pro Nutzung berechnen

Tragen Sie Preis, Nutzungen pro Woche, Nutzungsdauer, laufende Kosten und einen Vergleichspreis ein.

Ihr Kauf
Wartung, Versicherung, Strom.
Zum Beispiel Einzelticket oder Leihgebühr.
Ergebnis

Was kostet mich jede Nutzung?

Ob Jahreskarte fürs Schwimmbad, Fitnessstudio, Kaffeemaschine oder Bohrmaschine: Ein hoher Preis relativiert sich, wenn man etwas oft nutzt. Die Kosten pro Nutzung teilen den Gesamtpreis durch die Zahl der Nutzungen. So lassen sich Anschaffungen fair mit Einzelpreisen oder Leihen vergleichen.

Eine Jahreskarte für 240 Euro, die zweimal pro Woche genutzt wird, kostet je Besuch 2,31 Euro. Kostet der Einzeleintritt 5 Euro, spart man im Jahr rund 280 Euro. Die Karte lohnt sich ab dem 48. Besuch. Der Rechner zeigt diese Werte für Ihre Zahlen.

Laufende Kosten wie Wartung, Versicherung oder Verbrauchsmaterial können Sie zusätzlich angeben. Sie werden auf die Nutzungen verteilt und verschieben den Break-even nach hinten.

Kosten pro Nutzung=Preis+laufende Kosten×JahreNutzungen pro Woche×52×Jahre\text{Kosten pro Nutzung} = \frac{\text{Preis} + \text{laufende Kosten} \times \text{Jahre}}{\text{Nutzungen pro Woche} \times 52 \times \text{Jahre}}

Beispiel: Jahreskarte 240 Euro, zweimal pro Woche über ein Jahr: 104 Nutzungen, 2,31 Euro je Nutzung. Gegenüber 5 Euro Einzelpreis beträgt die Ersparnis 280 Euro, der Break-even liegt bei 48 Nutzungen.

Klüger kaufen

Seien Sie bei der Schätzung der Nutzungen ehrlich. Viele Jahresverträge im Fitnessstudio werden im Januar mit drei Besuchen pro Woche geplant und im März kaum noch genutzt. Rechnen Sie lieber mit dem, was Sie in den letzten Monaten tatsächlich getan haben, und spielen Sie ein vorsichtiges Szenario durch.

Bei Geräten lohnt der Blick auf Leihen und Teilen: Eine Bohrmaschine wird im Leben oft nur wenige Stunden benutzt. Baumärkte und Nachbarschaftsplattformen verleihen Werkzeug günstig. Bei Kleidung hilft der Gedanke ebenfalls: Ein teurer, langlebiger Mantel kann pro Tragen günstiger sein als mehrere billige.

Der Wiederverkaufswert ist nicht abgezogen. Wer ein Gerät nach einigen Jahren verkauft, senkt die tatsächlichen Kosten pro Nutzung. Tragen Sie in diesem Fall den Kaufpreis abzüglich des erwarteten Verkaufserlöses ein.

Für Abos und wiederkehrende Kosten gibt es den Abo-Kosten-Rechner, für den täglichen Kaffee den Latte-Faktor-Rechner und für Preisvergleiche nach Menge den Preisvergleich-Rechner.

Auch beim Auto lohnt der Blick auf die Kosten pro Fahrt oder pro Kilometer: Wer selten fährt, zahlt durch Versicherung, Steuer und Wertverlust hohe Fixkosten pro Kilometer. Carsharing, Bahn und Fahrrad können dann günstiger sein. Den genauen Kilometerpreis berechnet der Autokosten-Rechner, Fahrkarten vergleicht der Bahncard-Rechner. Die gleiche Logik gilt für Streamingdienste: Ein Abo für zwölf Euro, das zweimal im Monat genutzt wird, kostet sechs Euro je Film.

Tipps und typische Fehler

Klug kaufen.

  • Ehrlich: Nutzung schätzen.
  • Leihen: Prüfen.
  • Wiederverkauf: Abziehen.
  • Abos: Regelmäßig prüfen.

Weitere Rechner: Alltag

Häufige Fragen

Wie berechne ich die Kosten pro Nutzung?

Gesamtkosten geteilt durch die Zahl der Nutzungen.

Ab wann lohnt sich eine Jahreskarte?

Wenn die Nutzungen den Break-even überschreiten.

Wird der Wiederverkauf berücksichtigt?

Nein, ziehen Sie den Erlös vom Kaufpreis ab.

Was ist Cost per Use?

Der Preis geteilt durch die Zahl der Nutzungen.

Lohnt sich Leihen statt Kaufen?

Bei seltener Nutzung meist ja.

Auch gesucht als:
  • Kosten pro Nutzung
  • Cost per Use
  • Jahreskarte lohnt sich
  • Fitnessstudio lohnt sich
  • Kosten pro Besuch
  • Kauf oder leihen

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