Haushalt & Energie

E-Auto mit Solarstrom laden

Tragen Sie Fahrleistung, Verbrauch, Ladeverhalten und Ihre Strompreise ein. Der Rechner zeigt, wie viel Solarstrom ins Auto fließt und wie stark das die Ladekosten senkt.

Fahrprofil und Strompreise
An der Wallbox meist 8 bis 12 %, an der Haushaltssteckdose mehr.
Steht das Auto tagsüber zu Hause, sind 50 bis 70 % möglich, bei Berufspendlern oft nur 20 bis 30 %.
Stand prüfen: Arbeitspreis Ihres Stromtarifs.
Stand prüfen: Satz laut Inbetriebnahme Ihrer Anlage.
Stand prüfen: je nach Anbieter und Ladeleistung sehr unterschiedlich.
Ergebnis

Stand: Gesetzeslage 2026. Gesetzliche Werte ändern sich. Prüfen Sie im Zweifel die aktuellen Angaben der zuständigen Stelle.

Was Solarstrom im Auto wirklich wert ist

Wer eine Photovoltaikanlage und ein Elektroauto hat, fragt sich, wie viel das Laden mit eigenem Strom bringt. Die Antwort hängt weniger von der Anlage ab als vom Alltag: Nur wenn das Auto tagsüber an der Wallbox steht, kann es Sonnenstrom aufnehmen. Der Rechner trennt deshalb drei Quellen: Solarstrom, Netzstrom zu Hause und öffentliche Ladesäulen.

Solarstrom ist nicht kostenlos. Jede Kilowattstunde, die ins Auto fließt, hätte sonst ins Netz eingespeist werden können und die Vergütung eingebracht. Der Rechner bewertet ihn deshalb mit der Einspeisevergütung. Die Ersparnis entsteht aus der Differenz zwischen Netzstrompreis und dieser Vergütung, und die ist bei neueren Anlagen groß.

Ladeverluste werden berücksichtigt, denn beim Laden geht ein Teil der Energie als Wärme in Ladegerät und Akku verloren. Der Strombedarf am Zähler liegt daher über dem Verbrauch, den das Auto im Bordcomputer anzeigt. Bei einer Wallbox sind etwa zehn Prozent üblich.

Ladestrom=km⋅Verbrauch⋅(1+Verluste)100; Ersparnis=Solarstrom×(Netzpreis−Einspeisevergu¨tung)\text{Ladestrom} = \frac{\text{km} \cdot \text{Verbrauch} \cdot \left(1 + \text{Verluste}\right)}{100};\ \text{Ersparnis} = \text{Solarstrom} \times \left(\text{Netzpreis} - \text{Einspeisevergütung}\right)

Beispiel: 12.000 km bei 18 kWh/100 km und 10 Prozent Verlust ergeben 2.376 kWh Ladestrom. 80 Prozent werden zu Hause geladen, davon die Hälfte mit Sonne: 950 kWh Solarstrom, 40 Prozent des gesamten Ladens. Bei 0,35 € Netzstrom und 0,08 € Vergütung sparen Sie rund 257 Euro im Jahr; die Ladekosten sinken von 927 auf 670 Euro.

Den Solaranteil erhöhen

Der größte Hebel ist das Ladeverhalten. Eine Wallbox mit Überschussladen startet erst, wenn die Anlage mehr erzeugt, als das Haus gerade braucht, und passt die Ladeleistung laufend an. Wichtig ist, dass Auto und Wallbox auch mit niedriger Leistung laden können, sonst wird bei wenig Sonne Netzstrom zugekauft.

Wer werktags pendelt, kann den Solaranteil über das Wochenende und über flexible Arbeitstage im Homeoffice steigern. Ein Heimspeicher hilft nur begrenzt: Er ist meist zu klein, um einen Autoakku nennenswert nachzuladen, und lädt sich besser für den abendlichen Haushaltsverbrauch auf. Bidirektionales Laden ist in Deutschland noch die Ausnahme.

Im Winter sinkt der Ertrag der Anlage stark, während der Verbrauch des Autos durch Heizung und kalten Akku steigt. Der eingegebene Solaranteil sollte deshalb ein Jahresmittel sein. Wer mit Sommerwerten rechnet, überschätzt die Ersparnis. Viele Wallbox-Apps zeigen den tatsächlichen Solaranteil nach einigen Monaten an.

Einspeisevergütung, Stromtarife und Preise an Ladesäulen ändern sich regelmäßig, prüfen Sie deshalb die Werte. Dynamische Stromtarife können das Laden in sonnenarmen Monaten zusätzlich verbilligen. Die reinen Ladekosten zu Hause ohne PV berechnet der E-Auto-Ladekosten-Rechner. Die Ergebnisse sind Schätzungen und keine Steuer- oder Anlageberatung.

Tipps und typische Fehler

Solarladen planen.

  • Tagsüber: Auto anstecken.
  • Wallbox: Mit Überschussregelung.
  • Winter: Geringerer Anteil.
  • Tarif: Dynamisch prüfen.

Weitere Rechner: Haushalt & Energie

Häufige Fragen

Wie viel spart PV beim E-Auto-Laden?

Je Kilowattstunde die Differenz zwischen Netzstrompreis und Einspeisevergütung.

Welcher Solaranteil ist realistisch?

Bei Pendlern oft 20 bis 30 Prozent, bei Autos, die tagsüber zu Hause stehen, 50 Prozent und mehr.

Warum rechnet der Rechner mit Ladeverlusten?

Weil der Zähler mehr Strom misst, als im Akku ankommt.

Was ist Überschussladen?

Die Wallbox lädt nur mit dem Solarstrom, den das Haus gerade nicht braucht.

Lohnt ein Heimspeicher für das E-Auto?

Meist nur begrenzt, weil er für einen Autoakku zu klein ist.

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