Stand: Gesetzeslage 2026. Gesetzliche Werte ändern sich. Prüfen Sie im Zweifel die aktuellen Angaben der zuständigen Stelle.
Was Solarstrom im Auto wirklich wert ist
Wer eine Photovoltaikanlage und ein Elektroauto hat, fragt sich, wie viel das Laden mit eigenem Strom bringt. Die Antwort hängt weniger von der Anlage ab als vom Alltag: Nur wenn das Auto tagsüber an der Wallbox steht, kann es Sonnenstrom aufnehmen. Der Rechner trennt deshalb drei Quellen: Solarstrom, Netzstrom zu Hause und öffentliche Ladesäulen.
Solarstrom ist nicht kostenlos. Jede Kilowattstunde, die ins Auto fließt, hätte sonst ins Netz eingespeist werden können und die Vergütung eingebracht. Der Rechner bewertet ihn deshalb mit der Einspeisevergütung. Die Ersparnis entsteht aus der Differenz zwischen Netzstrompreis und dieser Vergütung, und die ist bei neueren Anlagen groß.
Ladeverluste werden berücksichtigt, denn beim Laden geht ein Teil der Energie als Wärme in Ladegerät und Akku verloren. Der Strombedarf am Zähler liegt daher über dem Verbrauch, den das Auto im Bordcomputer anzeigt. Bei einer Wallbox sind etwa zehn Prozent üblich.
Den Solaranteil erhöhen
Der größte Hebel ist das Ladeverhalten. Eine Wallbox mit Überschussladen startet erst, wenn die Anlage mehr erzeugt, als das Haus gerade braucht, und passt die Ladeleistung laufend an. Wichtig ist, dass Auto und Wallbox auch mit niedriger Leistung laden können, sonst wird bei wenig Sonne Netzstrom zugekauft.
Wer werktags pendelt, kann den Solaranteil über das Wochenende und über flexible Arbeitstage im Homeoffice steigern. Ein Heimspeicher hilft nur begrenzt: Er ist meist zu klein, um einen Autoakku nennenswert nachzuladen, und lädt sich besser für den abendlichen Haushaltsverbrauch auf. Bidirektionales Laden ist in Deutschland noch die Ausnahme.
Im Winter sinkt der Ertrag der Anlage stark, während der Verbrauch des Autos durch Heizung und kalten Akku steigt. Der eingegebene Solaranteil sollte deshalb ein Jahresmittel sein. Wer mit Sommerwerten rechnet, überschätzt die Ersparnis. Viele Wallbox-Apps zeigen den tatsächlichen Solaranteil nach einigen Monaten an.
Einspeisevergütung, Stromtarife und Preise an Ladesäulen ändern sich regelmäßig, prüfen Sie deshalb die Werte. Dynamische Stromtarife können das Laden in sonnenarmen Monaten zusätzlich verbilligen. Die reinen Ladekosten zu Hause ohne PV berechnet der E-Auto-Ladekosten-Rechner. Die Ergebnisse sind Schätzungen und keine Steuer- oder Anlageberatung.
Tipps und typische Fehler
Solarladen planen.
- Tagsüber: Auto anstecken.
- Wallbox: Mit Überschussregelung.
- Winter: Geringerer Anteil.
- Tarif: Dynamisch prüfen.
Weitere Rechner: Haushalt & Energie
Häufige Fragen
Wie viel spart PV beim E-Auto-Laden?
Je Kilowattstunde die Differenz zwischen Netzstrompreis und Einspeisevergütung.
Welcher Solaranteil ist realistisch?
Bei Pendlern oft 20 bis 30 Prozent, bei Autos, die tagsüber zu Hause stehen, 50 Prozent und mehr.
Warum rechnet der Rechner mit Ladeverlusten?
Weil der Zähler mehr Strom misst, als im Akku ankommt.
Was ist Überschussladen?
Die Wallbox lädt nur mit dem Solarstrom, den das Haus gerade nicht braucht.
Lohnt ein Heimspeicher für das E-Auto?
Meist nur begrenzt, weil er für einen Autoakku zu klein ist.
- E-Auto mit PV laden
- Solarstrom Elektroauto Ersparnis
- PV Überschussladen
- Wallbox Photovoltaik
- E-Auto Solaranteil
- Elektroauto laden Solaranlage
Rechtlicher Hinweis: Die Werte sind Richtwerte. Arbeiten an Elektro-, Gas- und Heizungsanlagen dürfen nur zugelassene Fachbetriebe ausführen; Angaben der Hersteller und Versorger gehen vor.
Alle Berechnungen erfolgen direkt in Ihrem Browser, Ihre Eingaben werden nicht übertragen oder gespeichert. Die Ergebnisse sind Orientierungswerte ohne Gewähr und ersetzen keine steuerliche, rechtliche oder finanzielle Beratung. Die Erklärtexte auf dieser Seite wurden mit KI erstellt. Letzte inhaltliche Änderung dieser Seite: . Mehr dazu: So entstehen und prüfen wir die Rechner.