Was kostet eine Ladung im Trockner?
Ein Wäschetrockner gehört zu den größeren Stromverbrauchern im Haushalt. Wie teuer er ist, hängt vor allem von der Bauart ab. Ältere Kondens- und Ablufttrockner heizen die Luft mit einem elektrischen Heizstab und brauchen für eine volle Ladung Baumwolle rund 3 bis 4 Kilowattstunden. Ein Wärmepumpentrockner gewinnt die Wärme aus der feuchten Abluft zurück und kommt mit etwa einem Drittel davon aus.
Der Rechner multipliziert den Verbrauch pro Ladung mit der Zahl der Ladungen im Jahr und dem Strompreis. Sie können einen Trocknertyp mit einem typischen Faustwert wählen oder den Wert vom Energielabel Ihres Geräts selbst eintragen. Zusätzlich zeigt er, was dieselbe Wäschemenge mit einem Wärmepumpentrockner kosten würde, und wie hoch die Mehrkosten pro Jahr sind.
Ein Haushalt, der dreimal pro Woche einen Kondenstrockner laufen lässt, kommt auf 156 Ladungen und gut 500 Kilowattstunden im Jahr. Bei 35 Cent pro Kilowattstunde sind das knapp 200 Euro. Mit einem Wärmepumpentrockner wären es rund 65 Euro.
Weniger Strom beim Trocknen
Der wichtigste Hebel liegt vor dem Trockner: Je trockener die Wäsche aus der Waschmaschine kommt, desto weniger Wasser muss verdampft werden. Schleudern mit 1.400 statt 800 Umdrehungen pro Minute senkt die Restfeuchte deutlich und spart im Trockner spürbar Energie. Auch volle Beladung hilft, denn halbvolle Trommeln brauchen pro Kilogramm Wäsche mehr Strom.
Wählen Sie das Programm passend: Schranktrocken reicht für die meisten Textilien, bügelfeucht spart noch etwas mehr. Reinigen Sie das Flusensieb nach jedem Durchgang und beim Wärmepumpentrockner regelmäßig den Wärmetauscher oder Filter. Ein zugesetzter Filter verlängert die Laufzeit und erhöht den Verbrauch.
Die Faustwerte im Rechner gelten für eine volle Ladung Baumwolle von sieben bis acht Kilogramm. Kleine Geräte, Mischgewebe und Synthetik brauchen weniger, ältere Geräte oft mehr. Genauer wird es mit dem Energielabel: Dort steht der gewichtete Verbrauch pro 100 Zyklen, den Sie durch 100 teilen, oder Sie messen eine Ladung mit einem Zwischenstecker-Messgerät.
Ob sich ein neuer Wärmepumpentrockner lohnt, hängt von den Mehrkosten pro Jahr und dem Anschaffungspreis ab. Bei 125 Euro Ersparnis im Jahr und 300 Euro Preisunterschied hat sich das Gerät nach etwa zweieinhalb Jahren bezahlt gemacht. Wer im Sommer draußen trocknet und den Trockner nur im Winter nutzt, kommt auf weniger Ladungen und längere Amortisationszeiten.
Tipps und typische Fehler
Günstiger trocknen.
- Schleudern: Hohe Drehzahl.
- Beladung: Voll nutzen.
- Flusensieb: Immer reinigen.
- Sommer: Leine nutzen.
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Häufige Fragen
Wie viel Strom braucht ein Trockner pro Ladung?
Ein Wärmepumpentrockner etwa 1 bis 1,5 kWh, ein Kondenstrockner etwa 3 bis 4 kWh.
Was kostet eine Trocknerladung?
Bei 35 Cent pro kWh etwa 40 Cent mit Wärmepumpe und gut 1,20 Euro mit Kondenstrockner.
Lohnt sich ein Wärmepumpentrockner?
Bei häufiger Nutzung meist ja, da er nur rund ein Drittel des Stroms braucht.
Wie lange hält ein Wärmepumpentrockner?
Bei guter Pflege oft zehn Jahre und länger.
Wo finde ich den Verbrauch meines Trockners?
Auf dem EU-Energielabel als Wert pro 100 Zyklen.
- Trockner Stromkosten
- Trockner Kosten pro Ladung
- Wärmepumpentrockner Verbrauch
- Kondenstrockner Stromverbrauch
- Wäschetrockner kWh
- Trockner Kosten pro Jahr
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