Stand: Gesetzeslage 2026. Gesetzliche Werte ändern sich. Prüfen Sie im Zweifel die aktuellen Angaben der zuständigen Stelle.
Wie viele Pellets braucht ein Haus?
Holzpellets sind ein erneuerbarer Brennstoff und werden vielfach in Zentralheizungen und Kaminöfen genutzt. Der Bedarf hängt vom Wärmebedarf des Hauses und vom Wirkungsgrad der Anlage ab. Als Faustregel ersetzt eine Tonne Pellets etwa 500 Liter Heizöl. Der Heizwert von Pellets beträgt rund 4,8 bis 5 Kilowattstunden je Kilogramm.
Aus dem jährlichen Wärmebedarf, geteilt durch Wirkungsgrad mal Heizwert, ergibt sich die Menge in Kilogramm. Bei 15.000 Kilowattstunden, 90 Prozent Wirkungsgrad und 4,8 kWh je Kilogramm sind das 3.472 Kilogramm oder 3,47 Tonnen. Der Rechner zeigt zusätzlich die Kosten, das Lagervolumen und die Heizkosten pro Kilowattstunde.
Beim Lager rechnet man mit einer Schüttdichte von etwa 650 Kilogramm je Kubikmeter. Der Jahresbedarf im Beispiel braucht also gut 5 Kubikmeter Lagerraum. Planen Sie Reserve ein, damit eine Lieferung auch bei höherem Verbrauch reicht, und beachten Sie Brandschutz und Feuchtigkeitsschutz.
Kosten und Förderung
Pelletpreise schwanken im Jahresverlauf, im Sommer sind sie oft günstiger. Viele Haushalte kaufen deshalb im Frühjahr oder Sommer ein und füllen das Lager. Preise werden je Tonne oder je Kilogramm genannt und unterscheiden sich nach Lieferart: lose per Silowagen, in Säcken oder in Big Bags.
Ob eine Pelletheizung sich lohnt, hängt von Anschaffung, Brennstoffpreisen, Förderung und Platz ab. Der Vergleich mit Wärmepumpe oder Gas kann mit dem Heizkostenvergleich-Rechner erfolgen. Förderprogramme für erneuerbare Heizungen ändern sich; fragen Sie nach den aktuellen Konditionen.
Der Wirkungsgrad hängt von der Anlage und dem Betrieb ab. Moderne Pelletkessel erreichen 90 Prozent und mehr, Kaminöfen weniger. Achten Sie auf Pellets mit Zertifikat nach ENplus A1, um Störungen und Wartungsaufwand zu verringern.
Der Rechner liefert eine Planungsgröße. Der tatsächliche Verbrauch hängt vom Wetter, Nutzerverhalten und der Dämmung ab. Ein Blick in die Verbrauchsabrechnungen der letzten Jahre gibt die beste Grundlage.
Beachten Sie bei der Auslegung auch die Heizlast des Hauses, die Kesselleistung und einen Pufferspeicher. Ein zu großer Kessel taktet häufig und verbraucht mehr Pellets, ein zu kleiner erreicht die Wunschtemperatur nicht. Lassen Sie die Auslegung von einer Fachfirma prüfen und ein Heizlastgutachten erstellen, bevor Sie investieren.
Tipps und typische Fehler
Pelletheizung planen.
- Einkauf: Im Sommer günstiger.
- Qualität: Pellets mit Zertifikat.
- Lager: Trocken und gut belüftet.
- Verbrauch: Aus Vorjahren ableiten.
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- Pelletbedarf berechnen
- Pellets pro Jahr
- Pelletlager Größe
- Pelletheizung Verbrauch
- Pellets Kosten
- Pellets kWh
Häufige Fragen
Wie viele Pellets ersetzen 1.000 Liter Heizöl?
Etwa zwei Tonnen Pellets.
Wie viel Lagerraum braucht eine Tonne Pellets?
Rund 1,5 Kubikmeter.
Wann sind Pellets am günstigsten?
Meist im Sommer und Frühherbst, außerhalb der Heizsaison.
Wie viele Pellets ersetzen Öl?
Eine Tonne ersetzt etwa 500 Liter Heizöl.
Wie viel Lagerraum brauche ich?
Etwa 1,5 Kubikmeter je Tonne.
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