Gewichteter Notendurchschnitt
An den meisten Hochschulen zählen Module nicht gleich viel. Ein Modul mit neun ECTS-Punkten fließt stärker in die Gesamtnote ein als eines mit drei Punkten. Der Durchschnitt wird deshalb gewichtet: Jede Note wird mit den ECTS-Punkten multipliziert, die Summe wird durch die Gesamtzahl der Punkte geteilt.
Das Ergebnis ist die Durchschnittsnote Ihrer eingetragenen Module. Wie die Gesamtnote Ihres Abschlusses entsteht, regelt die Prüfungsordnung. Dort steht, welche Module zählen, wie die Abschlussarbeit gewichtet wird und ob gerundet oder abgeschnitten wird. Viele Hochschulen schneiden nach der ersten Nachkommastelle ab, aus 1,87 wird dann 1,8.
Durchschnitt = (Note₁ × ECTS₁ + Note₂ × ECTS₂ + …) ÷ (ECTS₁ + ECTS₂ + …)
Notenstufen und Besonderheiten
Die Notenstufen sind in Deutschland einheitlich: bis 1,5 sehr gut, bis 2,5 gut, bis 3,5 befriedigend und bis 4,0 ausreichend. Bei Master-Zulassung, Stipendien oder Bewerbungen wird oft der Durchschnitt aller Noten gefragt, manchmal die ECTS-Gewichtung, manchmal nur bestimmte Fächer. Prüfen Sie die Bedingungen genau.
Nicht alle Module zählen in die Endnote. Pflichtmodule ohne Note, Praktika und Sprachkurse sind meist ausgenommen. Tragen Sie sie dann nicht ein. Wiederholte Prüfungen zählen in der Regel mit der neuen Note, nicht mit dem Durchschnitt beider Versuche.
Der Rechner nimmt acht Module auf. Für mehr Module teilen Sie in Gruppen und fassen sie zusammen: Tragen Sie den Gruppen-Durchschnitt als Note und die Summe der ECTS-Punkte ein.
Beispiel für eine Bewerbung
Bewerben Sie sich für einen Master, geben Sie meist die Durchschnittsnote Ihres Bachelors an, oft vorläufig nach den bisherigen Modulen. Tragen Sie dafür alle benoteten Module ein und lesen Sie den Durchschnitt ab. Notieren Sie auch, ob die Hochschule die Nachkommastellen abschneidet. Gerade bei Grenzwerten wie 2,0 kann dies den Unterschied machen. Rechnen Sie zwischendurch nach, etwa nach jedem Semester, dann erkennen Sie früh, ob Ihr Ziel erreichbar bleibt. Ein Tabellenblatt mit Modul, Note und ECTS-Punkten hilft dabei, den Überblick zu behalten, und lässt sich leicht in diesen Rechner übertragen.
Tipps und typische Fehler
Hinweise zum Durchschnitt:
- Prüfungsordnung lesen: Sie regelt Gewichte und Rundung.
- ECTS nutzen: Gewichtung nach Punkten.
- Nicht benotete Module weglassen: Mit 0 ECTS eintragen.
- Gruppen bilden: Bei mehr als acht Modulen.
Weitere Rechner: Studium & BAföG
- Notenpunkte-Rechner
- Lernplan-Rechner
- WG-Kosten-Rechner
- Studentenunterhalt-Rechner
- BAföG-Rechner
- BAföG-Rückzahlungsrechner
- BAföG-Nebenjob-Rechner
- Studienkredit-Rechner
Alle Rechner dieser Kategorie oder alle Rechner A–Z.
Auch gesucht als
Dieser Rechner hilft bei diesen und ähnlichen Fragen:
- Notendurchschnitt berechnen
- Notenschnitt Studium
- gewichteter Notendurchschnitt
- Durchschnittsnote Rechner
- Notenschnitt Uni
- Gesamtnote Bachelor berechnen
Häufige Fragen
Wie berechne ich meinen Notendurchschnitt im Studium?
Jede Note mit den ECTS-Punkten multiplizieren, alles addieren und durch die Summe der ECTS-Punkte teilen.
Wird die Gesamtnote gerundet?
Das regelt die Prüfungsordnung. Viele Hochschulen schneiden nach der ersten Nachkommastelle ab.
Ab welcher Note ist es sehr gut?
Bis 1,5, gut bis 2,5, befriedigend bis 3,5 und ausreichend bis 4,0.
Wie berechne ich die Bachelor-Note?
Als gewichteter Durchschnitt der Modulnoten, die in die Endnote zählen, inklusive Abschlussarbeit. Die Prüfungsordnung nennt die Gewichte.
Wie viele Module kann der Rechner aufnehmen?
Acht. Für mehr fassen Sie Module zusammen und tragen den Gruppen-Durchschnitt ein.
Alle Berechnungen erfolgen direkt in Ihrem Browser, Ihre Eingaben werden nicht übertragen oder gespeichert. Die Ergebnisse sind Orientierungswerte ohne Gewähr und ersetzen keine steuerliche, rechtliche oder finanzielle Beratung. Letzte inhaltliche Änderung dieser Seite: . Mehr dazu: So entstehen und prüfen wir die Rechner.