So rechnet der Amortisationsrechner
Die Amortisationszeit sagt, wann die Ersparnisse die Investition ausgeglichen haben. Ab diesem Zeitpunkt arbeitet die Anschaffung im Plus. Der Wert eignet sich für Wärmepumpen, Photovoltaik, Dämmung, effiziente Geräte oder LED-Beleuchtung, also überall dort, wo einer Ausgabe eine laufende Ersparnis gegenübersteht.
Der Rechner zieht einen Zuschuss von der Investition ab und summiert Jahr für Jahr die Ersparnis abzüglich der laufenden Kosten. Eine jährliche Steigerung der Ersparnis bildet zum Beispiel steigende Energiepreise ab. Die Zeit bis zum Ausgleich wird auf Bruchteile von Jahren genau berechnet.
Kapital = Investition − Zuschuss
Netto-Ersparnis in Jahr n = Ersparnis × (1 + Steigerung)^(n − 1) − laufende Kosten
Amortisation = erstes Jahr, in dem die Summe der Netto-Ersparnisse das Kapital erreicht
Grenzen und Annahmen
Die einfache Amortisationsrechnung ignoriert Zinsen. Eine Ersparnis in zehn Jahren ist weniger wert als heute, ein Kredit verursacht außerdem Kosten. Für Entscheidungen mit hohem Betrag lohnt zusätzlich ein Vergleich mit der Rendite einer alternativen Geldanlage.
Preissteigerungen sind schwer vorherzusagen. Rechnen Sie mit vorsichtigen Werten und prüfen Sie, wie sich das Ergebnis bei null Steigerung ändert. Ersatzinvestitionen, zum Beispiel ein neuer Wechselrichter, und ein Restwert sind nicht enthalten.
Beispiele für typische Investitionen
Bei einer Photovoltaikanlage mit 10.000 Euro und 700 Euro Ersparnis im Jahr beträgt die einfache Amortisationszeit rund 14 Jahre, bei steigenden Strompreisen etwas weniger. Bei LED-Lampen, die 80 Euro kosten und 30 Euro im Jahr sparen, sind es knapp drei Jahre.
Vergleichen Sie das Ergebnis mit der Lebensdauer. Eine Anlage mit 25 Jahren Nutzungsdauer und einer Amortisationszeit von 14 Jahren bringt noch über Jahre Gewinn, eine mit 10 Jahren Lebensdauer dagegen nicht.
Rechnen Sie zwei Szenarien durch: ein vorsichtiges mit geringerer Ersparnis und ohne Preissteigerung, ein optimistisches mit höherer. Liegt die Amortisationszeit in beiden Fällen deutlich unter der Nutzungsdauer, ist die Investition robust. Nur im optimistischen Fall sinnvoll bedeutet ein höheres Risiko.
Tipps und typische Fehler
Investitionen prüfen.
- Vorsichtig rechnen: Zu hohe Ersparnis verfälscht das Ergebnis.
- Förderung prüfen: Zuschüsse verkürzen die Zeit.
- Kosten einplanen: Wartung mindert die Ersparnis.
- Alternativen vergleichen: Auch Geldanlage bringt Rendite.
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Häufige Fragen
Was ist die Amortisationszeit?
Die Zeit, nach der die Ersparnisse die Investition ausgeglichen haben. Danach entsteht ein Gewinn.
Wie wirken Zuschüsse?
Sie senken das einzusetzende Kapital und verkürzen die Amortisationszeit deutlich.
Was, wenn die Anlage sich nicht amortisiert?
Dann zeigt der Rechner, dass die Ersparnis innerhalb der Nutzungsdauer nicht reicht. Prüfen Sie Annahmen oder Alternativen.
Wie berechne ich die Amortisationszeit?
Kapital durch jährliche Netto-Ersparnis teilen. Bei steigender Ersparnis summiert der Rechner Jahr für Jahr.
Gilt der Rechner für Photovoltaik?
Ja, für jede Investition mit einer jährlichen Ersparnis, etwa Photovoltaik, Wärmepumpe oder Dämmung.
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